| Neues aus der Detektei | ||
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![]() Betriebsspionage - Warum der Konkurrenzkampf immer rücksichtsloser wird... Das Risiko des geistigen Diebstahls in unseren Betrieben wächst von Jahr zu Jahr. Niemand weiß, in welchen Geschäftszimmern Abhöreinrichtungen angebracht sind. Es Verwundert immer wieder, wie viele unserer Geschäftsgeheimnisse der Konkurrenz bekannt sind. Wie ist es möglich, daß sich die Konkurrenz auf Maßnahmen einstellt, die von uns noch nicht einmal in Gang gesetzt wurden? Software- Diebstahl und Diebstahl von Forschungsergebnissen, die noch nicht rechtlich abgesichert sind, häufen sich; Vorstandsbeschlüsse sind am anderen Tag auf Flugblättern zu lesen. Die Rechtsprechung gegen die Wettbewerbsklausel ermöglicht es dem Mitbewerber, wenn er in einen Markt eindringen oder sich über den Wissensstand informieren möchte, durch „Personalberater" Mitarbeiter abwerben zu lassen, die ihre Beziehungen und ihr Wissen dann dem neuen Konkurrenten zur Verfügung stellen. Gegen Straftäter, die von außen kommen, sind die meisten deutschen Firmen heute scharf abgesichert. Doch die weitaus gefährlicheren Täter sitzen bereits im Betrieb. „Insider-Kriminalität" fügt mittlerweile den Unternehmen einen weitaus größeren Schaden zu als die von Außenstehenden verübte Kriminalität. ![]() Die Hermes-Vertrauensschadenversicherung ist heute bei 1000 Schadensmeldungen pro Jahr angelangt, Tendenz steigend. Aber das ist, wie alle Experten wissen, nur die Spitze des Eisbergs. Die Gesamtbeute der „Insider-Kriminalität" wird auf 20 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Zum Vergleich: Alle gemeldeten und statistisch erfaßten Diebstähle und Betrüge summieren sich im Jahr auf 5,6 Milliarden Euro. Insider kaufen für ihre Firmen Waren zu überhöhten Preisen ein und lassen sich dafür Provisionen zahlen. Buchhalter leiten hohe Beträge auf Phantom-Konten und damit in die eigene Tasche. Das Arbeitsverhältnis wird bei uns heute nicht mehr durchweg als ein besonderes Treueverhältnis verstanden. Was kann nun gegen derartige Probleme getan werden? Es dürfte reichlich schwer sein, sich von verdächtigen Mitarbeitern zu trennen, wenn man nicht einwandfrei beweisen kann, daß sie das Unternehmen geschädigt haben. Oft stößt man - will man selbst Ermittlungen anstellen - nur auf das Schweigen der übrigen Mitarbeiter. Öffentliche Warnungen: „Hier wird spioniert" nützen im allgemeinen wenig; sie erzeugen höchstens ein Betriebsklima von Hysterie und Heuchelei. Es ist daher besser, gelegentlich einen erfahrenen Privatdetektiv einzuschalten. Auf dem Gebiet der Microelektronik erfahrene Detektive können evtl. vorhandene Abhöranlagen ausfindig machen. Auch könnte man einen Privatdetektiv beauftragen, um über den Verdächtigen Ermittlungen in Bezug auf Ruf, Leumund und Lebenswandel anzustellen. Die Beziehung zu einem fachkundigen Detektivunternehmen sollte schon aufgebaut werden, wenn sie noch gar nicht akut benötigt wird. Dieses Prinzip gilt für viele Risiken: Man muß den Herzspezialisten kennen, ehe man ihn braucht, denn auch er muß ja den möglichen „Patienten" vorher gesehen haben. Mit der Detektiv AG gegen Betriebsspionage. ![]() Unberechtigte Krankmeldungen Ihres Personals WEIL ES DEN UNTERNEHMEN ZU TEUER WIRD In dem großen Frankfurter Chemie-Werk merkte niemand, daß zwei Putzerkolonnen seit Monaten regelmäßig unterbesetzt waren: Von 16 Mann feierten abwechselnd immer acht krank — bis ein anonymer Brief kam: „Ihre Arbeiter mauern schwarz".
Tatsächlich, morgens um 8 Uhr trafen sich die „Schein"-Kranken im Main-Taunus-Zentrum, stiegen in einen Ford-Kombi und fuhren auf eine Baustelle nach Idstein. Was die acht erst bei der fristlosen Kündigung erfuhren: Ein dunkler BMW hatte sie drei Tage lang unauffällig verfolgt. Unser Detektiv - Sachbearbeiter fotografierte mit einem Teleobjektiv jeden Schritt der Krankmacher. Er bewies: Die Kolonne hatte in Rekordzeit 20 Wohnungen gebaut — schwarz natürlich. Schwieriger war es bei einem Lackierer, der im letzten Jahr fünf Monate krankfeierte. Er renovierte - ganz nebenbei - ein Hotel. Der Detektiv verschaffte sich Zutritt als Makler und fotografierte das Kaufobjekt — natürlich auch den Maler bei der Arbeit.
![]() Als Arbeitssuchender stellte sich einer unserer Detektive bei einer Wäscherei vor und erwischte dabei den Prokuristen einer Elektrofirma, der sich regelmäßig zum Monatsende krank schreiben ließ, um die Lohnbuchhaltung des Familienbetriebes zu machen. Immer mehr Chefs zweifeln an den gelben Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen der Kassenärzte. Immerhin sind in Frankfurt rund 20.000 Arbeitnehmer krankgeschrieben. Die Firmen beauftragen Detektive, um den „Gelblingen" auf die Spur zu kommen. Die Hälfte unserer Mitarbeiter jagt ständig hinter „Schein"-Kranken her und bei jedem zweiten werden sie fündig.
„Teuer" wird das meist nur für den Schwarzarbeiter. Er verliert seinen Job, eine Abfindung und sogar unsere Rechnung kann der Arbeitgeber bei ihm einklagen. DETEKTIV AG
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