Hattersheim am Main: Ermittlungen wegen Brandstiftung

17. Dezember 2018

Hattersheim am Main: Ermittlungen wegen Brandstiftung

Nach einer Brandstiftung in einem Hochhaus in Hattersheim am Main ist es in der Gemeinde im Main-Taunus-Kreis bereits zu einer Festnahme gekommen. Die Ermittler gehen aktuell davon aus, dass hinter der Straftat ein 42-jähriger Mann steht, dem bereits eine psychische Erkrankung attestiert wurde. Derzeit befindet sich die Person in der Psychiatrie und laut Angaben der Polizei liegen keinerlei Haftgründe vor. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen muss es sich nicht zwingend um eine vorsätzliche Brandstiftung handeln, sondern das Feuer könnte auch fahrlässig gelegt worden sein. Entsprechend kommen Tatbestände wie Versicherungsbetrug momentan nicht in Betracht. Da jedoch noch kein rechtskräftiges Urteil gesprochen wurde, sind immer auch Wendungen bei den Ermittlungen möglich.

Bei dem Hochhausbrand in Hattersheim am Main wurden drei Personen verletzt. Des Weiteren mussten alle Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Gebäude mit seinen 17 Stockwerken evakuiert werden. Dabei setzte die Feuerwehr auch Drehleitern ein und rettete die einzelnen Bewohner über deren Balkone. Der festgenommene Mann lebt im dritten Stock des Hochhauses in Hattersheim am Main. Aktuell gilt bereits als gesichert, dass das Feuer in dessen Wohnung ausbrach und sich von dort seinen Weg bahnte.

Aktuell sind die Stockwerke wieder allesamt freigegeben und die Bewohner haben wieder in ihre Wohnungen zurück gefunden. Gesperrt waren zuvor sowohl die zweite, als auch die dritte und die vierte Etage. Bei der Brandbekämpfung erwies sich die enorme Rauchentwicklung als problematisch. Die Feuerwehrleute benötigten eine spezielle Schutzausrüstung, um überhaupt in das Haus zu gelangen und dort ihrer Arbeit nachzugehen.

Das Zimmer, in dem der Brand entstand, muss nun genauestens untersucht werden. Parallel ist davon auszugehen, dass auch der Mann eine umfangreiche Befragung unterzogen wird, um die Gründe für die vermeintliche Brandstiftung heraus zu bekommen. Eine exakte Schadenshöhe kann ebenfalls noch nicht beziffert werden, ist aber vor allem für die Versicherungen von Relevanz. Zu diesem Zweck wird am heutigen Montag ein Gutachter das Gebäude in Augenschein nehmen.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung
 

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