Saarbrücken: Sabotage in Illingen

03. November 2017

Saarbrücken: Sabotage in Illingen

In Illingen bei Saarbrücken ist es zu einem schweren Fall von Sabotage gekommen. Hiervon betroffen war ein landwirtschaftlicher Betrieb, der Mais anbaut und diesen ernten wollte. Die Ermittler stellten fest, dass ein Mähdrescher mit einer in einem Maisfeld angebrachten Unterlegscheibe von vier Millimeter Stärke und einem Durchmesser von rund fünf Zentimeter sabotiert werden sollte. Diese Unterlegscheibe war offensichtlich zum Zweck der Sabotage in das Maisfeld gelegt worden und bewirkte einen Schaden am Mahlwerk. Rein technisch kann dabei ausgeschlossen werden, dass die Unterlegscheibe einfach nur auf dem Boden lag. Der Grund: ein Mähdrescher schneidet den Mais stets in einer Höhe von 30 Zentimetern, sodass alles, was darunter liegt, keinerlei Wirkung zeitigen würde. Entsprechend liegt Sabotage in Saarbrücken bzw. im Umland der saarländischen Landeshauptstadt vor. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf mehrere 10.000 Euro.

Problematisch an dem Fall sind auch die Parallelen zu einer vergleichbaren Sabotage in Achstetten. In dem schwäbischen Ort war ebenfalls die Maisernte im Visier der Straftäter, die in diesem Fall eine Eisenstange ins Maisfeld „pflanzten“. Auch hier sorgte die Sabotage für einen erheblichen Schaden und führte unter anderem dazu, dass der Landwirt das Mähwerk seines Mähdreschers auseinander montieren und die Messer neu schleifen musste. Allein durch den Zeitverlust entstand ein Schaden in Höhe von rund 2.000 Euro. Man kann im Fall von Achstetten sogar noch von Glück reden, denn wenn die Trommel des Mähdreschers in Mitleidenschaft gezogen wird, beläuft sich der Schaden schnell auf Summen von bis zu 50.000 Euro. Auch können Menschenleben geschädigt werden, wenn Eisenteile herumfliegen.

Ein dritter Fall von Sabotage im Maisfeld ereignete sich in Tuningen, unweit von Bad Dürrheim, ebenfalls in Baden-Württemberg. Auch hier waren es Metallteile und auch hier entstand erheblicher Schaden. Die Summe wird auf 33.000 Euro geschätzt, wobei es um die Trommel eines Feldhäckslers ging. In Bad Dürrheim handelte es sich um ein Wiederholungstat. Interessant ist die Frage, ob zwischen den verschiedenen Fällen von Sabotage ein Zusammenhang besteht oder ob es zufällig immer nur die Maisernte betrifft.

Quelle: Saarbrücker Zeitung

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