Sabotage in Nottuln: Radarfallen im Visier

28. Juli 2016

Sabotage in Nottuln: Radarfallen im Visier

Ein ungewöhnlicher Fall von Sabotage ereignete sich im nordrhein-westfälischen Nottuln. In dem Ort im Münsterland stellten Ermittler fest, dass sich ein Mann an einer Radarfalle zu schaffen machte. Dabei wurde die Kamera einerseits verdreht, andererseits wurde der Akku herausgenommen. Der Täter befand sich in unmittelbarer Umgebung und war mit einem Kind und zwei Hunden unterwegs.

Als ihn ein Polizist ansprach, erklärte der Mann, er würde keine Kameras oder Radarfallen in seiner näheren Umgebung dulden, wenn er nicht zuvor darüber informiert worden wäre. In der Folge kam es zu einem Gerangel, bei dem der Mann ein Vorzeigen seines Ausweises verweigerte und der Hund den Polizisten in den Arm biss.

Die Sabotage wurde dank eines Fotos aufgeklärt und dürfte nun zu einem Strafverfahren führen. So wurde einerseits festgestellt, dass die Kamera in der Tat beschädigt wurde, zum anderen handelt es sich um Widerstand gegen die Staatsgewalt. Entsprechend kann der 47-jähriger Mann mindestens mit einer Geldstrafe rechnen und dürfte sich nun auch gegenüber seinem Kind und seiner Familie rechtfertigen müssen.

Quelle: WDR

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