Schwarzarbeit in der Reinigungsbranche aufgedeckt

16. Dezember 2011

Schwarzarbeit in der Reinigungsbranche aufgedeckt

Sowohl in der saarländischen als auch in der rheinland-pfälzischen Reinigungsbranche ist es in vielen Fällen zu Schwarzarbeit gekommen. Das Hauptzollamt Saarbrücken überprüfte in der Zeit vom 5. bis zum 11. Dezember 2011 insgesamt 250 Personen in Reinigungsbetrieben im Saarland und im Süden von Rheinland-Pfalz und wurde in 51 Fällen fündig. Dabei waren die Kontrollen wegen Schwarzarbeit in eine bundesweite Aktion eingebunden.

Das Ergebnis unterstreicht, dass Schwarzarbeit nach wie vor gang und gäbe ist. Rund ein Sechstel der untersuchten Beschäftigungsverhältnisse wiesen Unregelmäßigkeiten auf. Zudem wurde in 22 Fällen ein Leistungsmissbrauch und damit Versicherungsbetrug festgestellt. Auch verweigerten 15 Arbeitgeber ihren Angestellten den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn. Ergänzt wurden die Fälle von Schwarzarbeit durch ein Unterlaufen der Sofortmeldungspflicht, durch mangelhafte Stundenaufzeichnung oder auch durch die Nichtzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen.

Reinigungskräfte arbeiten meist nachts oder am frühen Morgen. Ihre Arbeit ist hart und oft schlecht bezahlt. Manche Firmen setzen neuerdings auf Daytime Cleaning, um diese Arbeiten sichtbarer zu machen. Etwa 650.000 Reinigungskräfte sind in Deutschland tätig. Dazu zählen nicht einmal die oft schwarz beschäftigten Hilfen in Privathaushalten, sondern Angestellte von Reinigungsfirmen, die in Arztpraxen, Boutiquen, Museen, Schulen, Ministerien, Flugzeugen und am Bahnhof für Sauberkeit sorgen. Die Gewerkschaft hatte 2019 mit dem Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks einen neuen Rahmentarifvertrag ausgehandelt, Lohnzuschläge und Urlaubstage stiegen daraufhin. Die schwierige Situation der Branche – von den Arbeitsbedingungen bis hin zum Personalmangel – ist stark durch die schmalen Gehälter bedingt. Die Bezahlung liegt aktuell bei 10 Euro 56 in der Stunde, angemessen wären 12 Euro 50.

Das erklärt zumindest zum Teil, warum in 2,9 Millionen Haushalten Putzkräfte schwarz arbeiten. Über die Hälfte der angemeldeten Haushaltshilfen sind nur wenige Monate bis maximal zwei Jahre in einem Privathaushalt tätig, meist für geringe Bezahlung. Im Durchschnitt geben die Haushalte 137 Euro pro Monat für eine professionelle Reinigungskraft aus.

Die Wirtschaftsdetektei A.M.G. DETEKTIV AG wird häufig von Arbeitgebern mit der Aufklärung von Fällen im Bereich der Schwarzarbeit betraut. Einerseits ermitteln unsere Mitarbeiter im Verdachtsfall gegen Arbeitnehmer, die durch unangemeldete Nebentätigkeiten ihren Vorgesetzten und den Staat schädigen. Durch eine unauffällige Observation sollen hierfür Beweise geliefert oder die Unschuld bewiesen werden. Die Kosten für Schwarzarbeit liegen infolge des „Wegfalls“ der Steuer deutlich unter den marktüblichen Konditionen, die Bedingungen für den Wettbewerb werden so verzerrt.

Die A.M.G. DETEKTIV AG führt weiterhin Ermittlungen durch, wenn Schwarzarbeit und Versicherungsbetrug zusammenkommen. Das ist der Fall, wenn eine vorgetäuschte Krankheit vorliegt und Angestellte sowohl Geld von der Sozialversicherung sowie gleichzeitig vom Auftraggeber der Nebentätigkeit beziehen.

Unser kompetentes Team überwacht verdächtige Personen unauffällig, bei Bedarf schleusen wir Mitarbeiter in Betriebe ein, um Beweise zu sammeln. Arbeitgeber machen sich der Hinterziehung von Sozialversicherungsbeiträgen schuldig, wenn sie ihre Mitarbeiter nicht in vollem Umfang anmelden. Eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren, in besonders schweren Fällen bis zu 10 Jahren, kann die Folge sein.

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