Stuttgart: Tauchende Ermittler bei Diebstahl und Versicherungsbetrug

15. August 2016

Stuttgart: Tauchende Ermittler bei Diebstahl und Versicherungsbetrug

Es sind Ermittler, die - im wahrsten Sinne des Wortes - nur selten auftauchen, zumindest öffentlich. Die Rede ist von den Polizeitauchern, die in ganz Deutschland sowohl bei Versicherungsbetrug als auch bei Diebstahl oder Raub im Einsatz sind. Im Spätsommer 2016 wurden Raubüberfalle im Kontext des beliebten Volksfestes Wasen in Stuttgart rekonstruiert, indem sie nach Beweisstücken am Grund des Neckar suchten.

Unweit des Mühlstegs in Bad Cannstatt gingen die Ermittler ins Wasser und suchten nach Beutestücken. Insgesamt arbeiten sieben Taucher für die Polizei Stuttgart, sie finden immer wieder Waffen, Handys oder auch Einbruchswerkzeuge in Flüssen und Seen.

Interessanterweise lässt sich durch die tauchenden Ermittler auch so mancher Versicherungsbetrug nachweisen. Oftmals kommt es vor, dass ein gestohlen gemeldetes Auto oder Motorrad schlichtweg im Neckar versenkt wurde und leider entstehen solche Szenarien immer auch bei der Personensuche.

Fakt ist, dass Taucher einen wichtigen Beitrag zur Beweissicherung und Ermittlung leisten und deren Arbeit nahezu immer im Verborgenen stattfindet.*

Im Dezember 2019 wurde bekannt, dass die Polizei Geestland einen Tresor aus dem Grauwallkanal in der Gemarkung Wremen gefischt hatte. Unterstützt wurden die Beamten vor Ort von einer Tauchergruppe der Polizeidirektion Oldenburg. Die Suchaktion war angesetzt worden, weil ein „Magnetangler“ zuvor Munition in dem Gewässer gefunden hatte. Während des zweistündigen Taucheinsatzes konnte allerdings nur ein offensichtlich entwendeter, aufgebrochener Tresor sichergestellt werden, den man wohl bereits vor mehreren Jahren im Grauwallkanal entsorgt worden war. Bei der „geangelten“ Munition handelte es sich laut Polizei um alte Büchsenmunition.

Nur wenige Tage später mussten die Ermittlungen im Fall eines vermissten 30-jährigen in Würzburg auf die Gewässer im Umland ausgedehnt werden. Ein Familienvater war nach einem Discobesuch nicht nach Hause gekommen. Taucher der Nürnberger Bereitschaftspolizei suchten den Main rund um den Fundort des Geldbeutels des Mannes nach Spuren ab.

Personensuchhunde schlugen bei Spuren in der Stadt an. Die Wasserwacht und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) suchten den Main mit Booten ab. Ein Rettungshubschrauber kreiste am Himmel, mehrere Hunde schnüffelten den Uferbereich ab, doch es konnten keine weiteren Hinweise auf den Aufenthaltsort des Mannes entdeckt werden. Hinweise aus der Bevölkerung sollten daraufhin helfen, den Fall aufzuklären.

Nicht immer sind die Gründe für eine Personensuche derart dramatisch. Manchmal geht es einfach um die Ermittlung einer Adresse nach einem Umzug ohne Ankündigung. Egal, ob aus unternehmerischen Gründen, zum Beispiel um eine Rechnung zuzustellen, oder aus privaten, weil ein geliebter Mensch nicht auffindbar ist, für die Suche nach unauffindbaren Adressen ist die A.M.G. Detektiv AG optimal ausgerüstet und seit 40 Jahren erfolgreich im Geschäft. Darüber hinaus beschaffen wir Informationen über Verwandte, Geschäftspartner oder Mieter. Um im In- und Ausland ermitteln zu können, arbeiten wir mit einem erfahrenen Experten-Netzwerk zusammen.

Die Wünsche unserer Kunden nach Informationen sind breit gefächert. Sie erhalten von unserer Detektei Nachricht über Einnahmen oder Grundbesitz einer Person ebenso wie über deren Vergangenheit, Umgang oder Persönlichkeit.

Wir beraten Sie gratis zu den angemessenen Schritten und berechnen die Kosten transparent. Unsere 17 Niederlassungen in Deutschland setzen stets die zum Einsatzort nächstgelegene als Berechnungsgrundlage an.

Quelle: Stuttgarter Zeitung

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