Versicherungsbetrug in Oberursel: Imbisswagen angezündet

26. September 2014

Versicherungsbetrug in Oberursel: Imbisswagen angezündet
Ein Versicherungsbetrug in Oberursel hat nun zu einer Verurteilung vor dem Amtsgericht Bad Homburg geführt. Der Fall ereignete sich im September 2012 als ein 23-jähriger Mann einen Imbisswagen in Rodgau anzündete. Gemeinsam mit dem 22-jährigen Fahrer und dem ehemaligen Besitzer des Imbisswagen musste sich der Brandstifter nun vor Gericht verantworten.

Dabei gilt es als unstrittig, dass der heute 35-jährige ehemalige Imbisswagenbesitzer den Versicherungsbetrug in Auftrag gegeben hat. Die Idee bestand darin, dass zunächst Minderjährige das Feuer legen  und hierfür 700 Euro für die Brandstiftung und 500 Euro für die Dienste als Fahrer erhalten sollten.

Das Feuer wurde mit fünf Litern Benzin, etwas Raumspray und einem Feuerzeug gelegt und verursachte einen Schaden in Höhe von 100.000 Euro. Dabei stand jedoch nicht der Imbisswagen im Vordergrund, sondern die benachbarte Hauswand, die infolge der Hitze deutlich in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Nach Ansicht der Richterin müssen die Angeklagten für den Schaden am Haus notfalls bis an ihr Lebensende aufkommen. Inwieweit überhaupt eine Chance auf Ausgleich besteht, bleibt indes offen: zumindest der Imbisswagenbesitzer lebt aktuell von Hartz IV- Leistungen.
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