Versicherungsbetrug in Stuttgart: Hausdurchsuchung wegen Verkehrsunfällen

08. August 2016

Versicherungsbetrug in Stuttgart: Hausdurchsuchung wegen Verkehrsunfällen

Bei groß angelegten Ermittlungen im Raum Stuttgart, haben die Polizeibehörden gleich elf Wohnungen durchsucht. Im Raum steht der Verdacht auf Versicherungsbetrug, der sowohl in der schwäbischen Landeshauptstadt als auch in Ditzingen, Esslingen, Kornwestheim und Schwieberdingen verübt worden sein soll. Die Ermittler stellten dabei in den Wohnungen von neun verdächtigen Personen Material sicher, wozu sowohl zahlreiche Dokumente als auch digitale Speichermedien gehören.

Der Versicherungsbetrug wurde offensichtlich in organisierter Form verübt. Dabei handelte es um manipulierte Verkehrsunfälle, da so genannte "Autobumsen". Die Unfälle wurden im Zeitraum zwischen 2012 und 2015 inszeniert, wobei derzeit noch nicht klar ist, auf welche Höhe sich der Schaden durch Versicherungsbetrug beziffern lässt.

Bei Versicherungsbetrug durch Autounfälle werden oftmals durch spontane Bremsungen Unfälle verursacht. Das auffahrende Fahrzeug bekommt in der Regel die Schuld und muss den Schaden ausgleichen. Dieser wird jedoch lediglich abgerechnet bzw. von einer am Versicherungsbetrug beteiligten Autowerkstatt in Rechnung gestellt. Die so von den Versicherungen erstatteten Summen teilen die Beteiligten an den Straftaten unter sich auf. Oftmals sind sogar Mitarbeiter der Versicherungen an den Konstrukten beteiligt, was Ermittlungen zusätzlich erschwert. Entsprechend kann - wie jetzt in Stuttgart - durchaus mit drastischen Strafen bis hin zu Gefängnis gerechnet werden.

Quelle: ZVW.de

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