​Dreister Spesenbetrug in Aschaffenburg - die Detektiv AG ermittelt die Beweise

​Dreister Spesenbetrug in Aschaffenburg - die Detektiv AG ermittelt die Beweise
Ein großes Versicherungsunternehmen wandte sich an unsere Detektiv AG, weil ein Außendienstmitarbeiter unter Verdacht des Spesenbetrugs stand. Die Abrechnungen der Spesen waren bei dem verdächtigen Angestellten ausgesprochen hoch, die Vertragsabschlüsse mit Neukunden dagegen erstaunlich gering. Der Justiziar der Versicherung wünschte nun von unserer Detektiv AG, dass der benannte Außendienstmitarbeiter mindestens eine Woche lang von unseren Detektiven observiert wurde. Während der Beobachtungen sollten die Ermittler eine gerichtsverwertbare Bilderserien anfertigen, selbstverständlich war der obligatorische Tätigkeitsbericht inkludiert. Den ermittelnden Privatdetektiven wurde der Wochenplan des Angestellten übergeben, damit die geplanten Observationen bereits am nächsten Tag beginnen konnten.
 

Erste Observationen in Aschaffenburg betreffend Spesenbetrug


Der verdächtige Versicherungsangestellte hatte laut Aufgabenliste am ersten Tag der Observierung bereits seinen ersten Kundentermin. Die observierenden Detektive waren daher sehr erstaunt, dass der Versicherungsangestellte erst gegen 11.30 Uhr das Haus verließ. Er machte sich gleich auf den Weg in ein gehobenes Restaurant und zahlte augenscheinlich mit seiner Firmenkreditkarte (der Betrag ließ sich nachher auf der Kreditkartenabrechnung zuordnen) eine Bewirtung, die nicht stattfand. Trotzdem bekam der Angestellte vom Wirt eine Abrechnung ausgehändigt, die den Verdacht des Spesenbetrugs noch verschärften. Danach führte die Fahrt von Aschaffenburg nach Frankfurt. In der Mainmetropole hatte der Außendienstmitarbeiter tatsächlich einen Kundentermin, der laut Beobachtung unserer Privatdetektive mit einer Vertragsunterzeichnung endete. Von Frankfurt aus folgten unsere Detektive dem Angestelltem in ein Wiesbadener Hotel, er bezahlte eine Übernachtung mit Frühstück, wie die Ermittler nachher von dem Portier erfuhren, die als unbefristeter Gutschein ausgestellt wurde. Etwa einmal in der Woche wurde von dem verdächtigen Angestellten ein derartiger Hotelgutschein in dem Wiesbadener Hotel gekauft und mit der Spesenkreditkarte als Übernachtung abgerechnet.
 

Die Beweislage in Aschaffenburg verdichtet sich


Es folgte noch ein kurzer Kundentermin, der erneut mit einer Vertragsunterzeichnung endete, danach fuhr der des Spesenbetruges verdächtigte Angestellte wieder nach Aschaffenburg. An den folgenden Tagen der Observation konnten die Privatdetektive wiederholt den sich immer ähndelnden Tagesablauf des Mannes beobachten. Noch zwei Mal erwarb der Außendienstmitarbeiter einen Hotelgutschein und ließ sich Spesenabrechnungen in Restaurants ausstellen, ohne etwas zu trinken oder zu verzehren. Der Spesenbetrug war so gut wie bewiesen. Die Ermittler konnten sich anfangs nicht genau vorstellen, was der Mann mit diesen Abrechnungen bezweckte. Einer der ermittelnden Detektive recherchierte online und fand bei einem Onlineauktionshaus Bewirtungs- und Hotelgutscheine in einer Versteigerung eines Mitglieds aus Aschaffenburg. In dem Glauben, dass es sich bei dem Verkäufer um den verdächtigen Außendienstmitarbeiter handelte, ersteigerte der Ermittler jeweils einen Gutschein. Es konnte durch die Ersteigerung bewiesen werden, dass es sich tatsächlich um den Versicherungsangestellten aus Aschaffenburg handelte, der sich durch die Versteigerung von Hotel- und Bewirtungsgutscheinen, die mit seiner Firmenkreditkarte erworben wurden, ein Zubrot verdiente.
 

Die fristlose Kündigung wegen Spesen- / Abrechnungsbetrug folgte umgehend


Als der Justiziar von den belastenden Ermittlungsergebnissen der Detektiv erfuhr, reagierte er sofort. Es wurde dem betrügerischen Angestellten die fristlose Kündigung wegen Spesenbetrug ausgesprochen. Es folgte eine Klage auf Schadensersatz und eine Klage bezüglich der Kostenübernahme der Ermittlungskosten. Die gerichtliche Verhandlung vor dem Arbetisgericht steht noch aus.
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Disclaimer: Die dargestellten Fälle wurden zum Schutz der Mandanten anonymisiert bzw. pseudonymisiert.
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