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Bad Nauheim: Videoüberwachung deutlich ausgeweitet

Bad Nauheim: Videoüberwachung deutlich ausgeweitet

Das hessische Bad Nauheim gilt normalerweise nicht als Schwerpunkt der Straßenkriminalität. Dafür, dass das auch in Zukunft nicht anders wird, sollen fortan eine Reihe von Videokameras sorgen. Die Videoüberwachung in Bad Nauheim wurde für einen Preis in Höhe 45.000 Euro installiert. Standort ist der Marktplatz bzw. das alte Rathaus von Bad Nauheim. Zum Einsatz kommen sechs Kameras mit denen ein Rundum-Panorama des Marktplatzes aufgezeichnet wird. Die Fotos werden direkt an die Polizei in Friedberg übertragen, wo die Ermittler für eine Auswertung sorgen. Darüber hinaus dienen die Kameras dem Zweck, Straftaten zu verhindern bzw. vor deren Entstehung zu vermeiden.

Der Hintergrund für die Entscheidung zugunsten der neuen Videoüberwachung waren mehrere Schlägereien, die sich sowohl auf dem Marktplatz als auch an anderen Orten ereigneten. Teilweise war es dabei sogar zu schweren Verletzungen gekommen, weshalb die Stadtverwaltung einen Grund für mehr Sicherheit gegeben sahen. Der Beschluss zugunsten der Videoüberwachung wurde vom Parlament beschlossen und war alles andere als einstimmig. Kritiker verweisen in diesem Kontext immer wieder auf den Datenschutz und darauf, dass sich vor allem alkoholisierte Täter nicht von dem Vorhandensein einer Videoüberwachung bzw. einer Kamera abschrecken lassen.

In einer engen Abstimmung zwischen der Stadt, dem Landeskriminalamt sowie den Datenschützern wurden die Kameras der Videoüberwachung Anfang 2018 installiert. Konkret bedeutet dies, dass nunmehr sechs Kameras mit Zoomobjektiven ihren Dienst tun. Zu Beginn war es sogar problematisch, ein Unternehmen zu finden, dass sich um die Umsetzung kümmern wollte. Aufgrund des derzeitigen Baubooms waren die meisten Firmen ausgelastet, was für zusätzlichen Aufschub sorgte.

Ebenfalls gab es Probleme mit dem Denkmalschutzamt. Die Kameras der Videoüberwachung durften nicht in weißer Farbe am schwarzen Rathaus angebracht werden. Aus diesem Grund musste die Anlage noch in letzter Minute umgespritzt werden, um ein stimmiges Gesamtbild zu erzeugen. Mit Beginn der Sommersaison ist der Betrieb nun aufgenommen und es darf mit Spannung erwartet werden, ob es dadurch zu weniger Straftaten kommt.

Quelle: Wetterauer Zeitung
 

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