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Bald deutlich mehr Videoüberwachung in Mannheim

Bald deutlich mehr Videoüberwachung in Mannheim

Mehr Videoüberwachung in Mannheim soll künftig die Sicherheit in der Quadrate-Stadt erhöhen. Noch handelt es sich dabei um einen Feldversuch, der jedoch schon bald Gestalt annehmen dürfte. Betroffen ist vor allem die Innenstadt, in der es in der Vergangenheit immer wieder zu Straftaten kam. Nach Ansicht mancher Kommentatoren setzt die drittgrößte Stadt im Südwesten Deutschland regelrecht neue Maßstäbe und hebt die Videoüberwachung auf ein bisher nicht gekanntes Niveau. Hintergrund für diese Argumentation sind die 71 Kameras, die bald nahezu jeden Winkel der City ausleuchten und damit für mehr Sicherheit sorgen.

Die Videoüberwachung in Mannheim könnte in der Tat eine Art Blaupause für andere deutsche Städte darstellen. Dies lässt sich auch daran ablesen, dass die Installation der Kameras wissenschaftlich begleitet wird und sich Wissenschaftler auch um die Auswertung kümmern. Konkret dürfte dies anhand eines Vergleichs zwischen Kriminalitätsstatistik und dem Vorhandensein der Kameras erfolgen.

Als problematisch sehen Kritiker die hohen Kosten, die mit der Videoüberwachung verbunden sind. Fakt ist, dass beispielsweise der Drogenhandel in Mannheim durch das Aufzeichnen von Bildern nicht verschwinden dürfte, sondern eher in andere Gebiete abwandert. Auf der anderen Seite dürften viele Delikte nicht mehr vorkommen, weil die Kameras schlichtweg abschrecken. Bei schweren Straftaten ist zudem von deutlich gestiegenen Chancen in den Ermittlungen der Täter auszugehen, da die Bilder aus der Kamera auch als gerichtsverwertbare Beweise gelten.

So kann man gespannt sein, welche Ergebnisse die verstärkte Videoüberwachung in Mannheim zutage fördert. Erweist sich der Versuch am Ende des Tages als erfolgreich, so dürften auch die übrigen Städte Baden-Württembergs wie Stuttgart, Karlsruhe oder Freiburg folgen und ebenfalls entsprechende Maßnahmen in die Wege leiten. Voraussetzung ist selbstverständlich ein Einklang mit den datenschutzrechtlichen Bestimmungen.

Eine Art Präzedenzfall hatte schon die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf geschaffen, in der eine Videoüberwachung die belebte Altstadt absichert. Hier spricht man allenthalben von einem Erfolg und dürfte die Kameras beibehalten.

Im Spätsommer 2020 verletzte ein 15-Jähriger einen Mann im Mannheimer Hauptbahnhof. Die Bundespolizei ermittelte daraufhin wegen schwerer Körperverletzung. Der Jugendliche griff einen 52-Jährigen aus einer Reisegruppe an und floh daraufhin. Die Polizei leitete die Fahndung ein und konnte den Jugendlichen festnehmen. Ein Atemtest ergab, dass der junge Mann alkoholisiert war. Der Jugendliche musste sich wegen Körperverletzung verantworten. Im Rahmen der Ermittlungen wurde die Videoüberwachung am Hauptbahnhof Mannheim ausgewertet, wodurch sich Hinweise ergaben, dass es schon im Vorfeld zu Körperverletzungen kam, die Geschädigten sind aber nicht bekannt.

Quelle: Stuttgarter Zeitung

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