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Bald noch mehr Videoüberwachung in Düsseldorf?

Bald noch mehr Videoüberwachung in Düsseldorf?

Kommt es bald zu mehr Videoüberwachung in Düsseldorf? In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt werden mehr und mehr Stimmen laut, die noch mehr Sicherheit fordern. Hintergrund sind mehrere Messerattacken, die die Altstadt erschütterten. In der Folge schlägt die Sprecherin der Altstadtwirte vor, dass die bereits installierte Videoüberwachung am Burgplatz fortan auch unter der Woche läuft. Seitens der Politik sowie der Polizei regt sich indes Widerstand gegen den Vorstoß.

Auslöser für die jetzige Forderung sind verschiedene schwere Straftaten. Gesucht wird derzeit noch der 27-jährige Khudeda Jamal Jindi, der einen 17-Jährigen im Gesicht verletzte und nicht zu einem Prozess erschienen war. Bei dem Prozess ging es ebenfalls um einen Angriff mit einem Messer, bei dem der Kioskbesitzer mit einem Dönermesser auf einen Altstadtbesucher losgegangen war. Diese Tat ereignete sich jedoch schon 2015 und soll nun vor Gericht verhandelt werden. Der Täter gilt als regelrechter Hüne und ist bei 1,90 Meter Größe 110 Kilo schwer, wodurch sich naturgemäß der Eindruck einer besonderen Bedrohlichkeit ergibt.

Die Verletzung des Jugendlichen ist jedoch nicht die einzige Tat, die sich allein in den letzten Tagen ereignet hat. In der Graf-Adolf-Straße gingen mehrere Männer aufeinander los, die bereits seit längerer Zeit Streit miteinander hatten, sodass kaum Gefahr für die Öffentlichkeit bestand. Zwei der Männer mussten ins Krankenhaus, die restlichen vier wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen. Die Polizei stellt in diesem Kontext ausdrücklich fest, dass es sich keineswegs um Personen aus dem Rocker- oder Rotlichtmilleu handelt. Ein weiterer Fall kann als spontane Straftat verbucht werden. Hier wollte ein Syrer einen Streit am Rathausufer schlichten und wurde dabei am Bein verletzt.

Ungeachtet dessen möchten die Altstadtwirte nun eine Videoüberwachung in Düsseldorf, die zumindest den viel frequentierten Burgplatz rund um die Uhr ins Auge fasst. Weder die Polizei noch die mit diesem Thema befassten Politiker glauben daran, dass die Kameras eine abschreckende Wirkung entfalten und möchten bei der Wochenend-Lösung bleiben. Nach Angaben von Andreas Hartnigk (CDU) schützt die Videoüberwachung in der Altstadt eher vor größeren Schlägereien, nicht aber vor spontanen Angriffen mit einem Messer. Andererseits lassen sich Täter schneller identifizieren und damit auch besser ergreifen, womit die öffentliche Sicherheit positiv beeinflusst wird.

In einem Punkt dürften sich die meisten Politiker einig sein: Kameras sind kein Allheilmittel und ersetzen auch nicht die Präsenz von Polizeibeamten. Nichtsdestotrotz leisten sie hier und da wertvolle Dienste.

Quelle: RP Online

Disclaimer: Die dargestellten Fälle wurden zum Schutz der Mandanten anonymisiert bzw. pseudonymisiert.