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Berlin: Besonders viele Privatdetektive ausgebildet

Berlin: Besonders viele Privatdetektive ausgebildet

Detektive geprüft bei Industrie- und Handelskammer

Berlin nimmt auch für Privatdetektive den Status der unangefochtenen Hauptstadt ein. Der Grund liegt in den beiden Ausbildungsstätten für den Beruf, zu denen auch die Zentralstelle für die Ausbildung im Detektivgewerbe (ZAD) gehört. Die Zeiten, in denen sich jeder Detektiv nennen oder eine Detektei eröffnen konnte, sind glücklicherweise vorbei. Mittlerweile existiert mit der DIN SPEC 33452 (Rahmenbedingungen und Anforderungskriterien für die Erbringung gewerblicher privatrechtlicher Ermittlungsdienstleistungen (Detektei-Gewerbe)) sogar ein eigener Rahmen, innerhalb dessen die Qualität der Arbeit beurteilt werden kann.

Interessant ist in diesem Kontext, dass sich das Berufsbild Detektiv in den vergangenen Jahren deutlich verändert hat. Vor allem die Reform des Scheidungsrechts im Jahr 1976 und die Abschaffung der Schuldfrage sorgte zunächst für Einbußen und auch die Mitarbeiterüberwachung wird in der klassischen Form nicht mehr übernommen. Andererseits arbeitet eine Privatdetektei in Berlin oder anderswo heute verstärkt im Wirtschaftsbereich bzw. als Wirtschaftsdetektiv. So werden die Daten von Mobiltelefonen ausgewertet oder eine Lauschabwehr gegen Industriespionage konzipiert und auch gegen Computerkriminalität helfen Detektive weiter.

Am Ende jeder Ausbildung steht eine Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK). Zuvor lernen angehende Detektive auch die Grenzen ihres Handwerks kennen. So ist die Feststellung eines Absenders ebenso Teil der Dienstleistungen wie die Personensuche oder die Observation. Es ist allerdings ein „berechtigtes Ermittlungsinteresse“ vonnöten, das seitens des Auftraggebers erst einmal klar formuliert und begründet werden muss.

Auch wird im Rahmen der Ausbildung zum Detektiv deutlich gemacht, dass ein Detektiv niemals nach Erfolg bezahlt wird, sondern eine gerechte Entlohnung für seine Arbeit enthält. Juristisch gesprochen, werden Dienstverträge und keine Werkverträge abgeschlossen und es existieren klar festgelegte Stundensätze.

Verfolgungsjagden, Einsatz von Waffen oder Schlägereien sind übrigens nicht Teil der Arbeit eines Detektivs. Wenngleich entsprechende Tätigkeiten immer wieder in Romanen, TV oder Kino präsentiert werden, gestaltet sich der Alltag eines Ermittlers deutlich unspektakulärer und besteht zu einem großen Teil in Recherche und Büroarbeit.

Die Kurse an der ZAD dauern zwischen 6 und 22 Monate. Die Lerninhalte sind abgestimmt auf die der Fortbildungseinrichtungen in Österreich und der Schweiz. Auf europäischer Ebene gibt es einen gemeinsamen Standard, der eingehalten wird.

Lehrinhalte und organisatorische Abläufe wurden mit den nachstehenden Detektivverbänden abgestimmt:

● Bundesverband Deutscher Detektive e.V. (BDD)
● Bund Internationaler Detektive e.V. (BID)
● Deutscher Detektiv-Verband e.V. (DDV)
● Fachverband Schweizerischer Privatdetektive (FSPD)
● Österreichischer Detektiv-Verband (ÖDV)
● Europäische Detektiv-Akademie (EURODET)

Zudem sind die ZAD-Fernlehrgänge geprüft und zugelassen von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU).

Quelle: Tagesspiegel

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