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Betrug bei Dating-Portal Lovoo

Betrug bei Dating-Portal Lovoo

Die Polizei in Dresden hatte im Sommer 2016 zwei Geschäftsführer des deutschen Dating-Portals #Lovoo festgenommen. Die beiden sollen auf ihrer Seite zwischen 2013 und 2014 mindestens 477 gefälschte User-Profile angelegt haben. Die zahlenden Nutzer des Portals dachten, sie würden mit echten Frauen chatten, stattdessen verbargen sich hinter den Profilen Mitarbeiter des Unternehmens aus Dresden.

Laut Staatsanwaltschaft beläuft sich der Schaden für die Nutzer des Portals auf rund 1,2 Millionen Euro. Lovoo soll die falschen Profile zur Ankurbelung des Geschäfts angelegt haben. Die Firma existiert seit 2011 und brauchte für das Wachstum eine solide Nutzerbasis im hart umkämpften Markt der Dating-Portale. Während Teile des Portals kostenlos angeboten werden, müssen Mitglieder, die alle Funktionen von Lovoo nutzen möchten, einen monatlichen Beitrag bezahlen. Durch die gefälschten Profile wurden insbesondere die männlichen Nutzer zum Kauf der kostenpflichtigen Funktionen animiert. Die Fake-Profile sollen daher allesamt attraktive, junge Frauen gezeigt haben. Das erfüllt den Strafbestand des Betrugs, da der Anbieter des Dating-Portals seinen Nutzern den Kontakt mit realen Personen verspricht.

Ermittler in Dresden hatten das Unternehmen schon seit längerem im Verdacht, doch erst 2016 erließ die Staatsanwaltschaft in Dresden den Haftbefehl gegen die Geschäftsführer von Lovoo. Der entscheidende Hinweis soll von einem Computermagazin gekommen sein, dessen Journalisten im vorangegangenen Herbst groß angelegte Recherchen zu Lovoo angestellt hatten. Neben den Verhaftungen der beiden Manager der Firma wurden bei der gleichzeitigen Razzia im Hauptsitz des Unternehmens auch Dokumente und virtuelle Daten sichergestellt. Neben den Geschäftsführern wurde von seiten der Staatsanwaltschaft auch gegen zwölf Mitarbeiter des Unternehmens ermittelt. Sie sollen die Profile erstellt und die Kommunikation mit den Nutzern des Dating-Portals geleitet haben.

Die Geschäftsführer wurden nach Zahlung einer Kaution aus der Untersuchungshaft entlassen. Wegen Fluchtgefahr entzog man beiden bis zum Prozessauftakt die Reisepässe.

Im September 2016 stellte die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen Zahlung hoher Auflagen ein. Zwölf Mitarbeitern der Dating-App Lovoo war vorgeworfen worden, mit Fake-Profilen von erfundenen Frauen ihre Kunden dazu verleitet zu haben, kostenpflichtige Leistungen in Anspruch zu nehmen. Die Männer wurden so zwischen Juni 2013 und Juni 2014 Nutzer um rund 1,2 Millionen Euro gebracht.

Die Beschuldigten wurden zu Zahlungen zwischen 5.000 Euro und 390.000 Euro verurteilt. Etwa 900.000 Euro gehen an gemeinnützige Einrichtungen, 300.000 Euro an die Staatskassen. Nach eigenen Angaben wird Lovoo von rund 60 Millionen Menschen genutzt.

Auch andere Datingplattformen stehen im Verdacht, ihre User mit Fake-Profilen zu täuschen. Eine Analyse des massiv gehackten US-Angebots Ashley Madison ergab, dass die weiblichen Profile meist gefälscht waren.

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