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Brandenburg: Risiko von Industriespionage steigt an

Brandenburg: Risiko von Industriespionage steigt an

Mittelgroße Unternehmen im Visier

Das Thema Industriespionage ist nicht nur für Unternehmen in großen Städten wie Berlin relevant. Mittlerweile führen Ermittler auch im umliegenden Brandenburg einen Kampf gegen Hacker und kümmern sich um eine effiziente Lauschabwehr. Nach Angaben des Innenministeriums in Potsdam kam es allein 2016 bereits zu 14 Fällen von Industriespionage in denen Ermittlungen durchgeführt werden mussten.

Nach Ansicht des Brandenburgischen Innenministers sind es vor allem mittelgroße Unternehmen, die immer wieder ins Visier der oftmals staatlichen Spione gelangen. In Brandenburg gelten der Spezialfolienhersteller Orafol in Oranienburg (Oberhavel), der Papierproduzent Leipa in Schwedt/Oder (Uckermark) und der Schneidwerkzeugspezialist BE Maschinenmesser in Spreenhagen (Oder-Spree) als gefährdet und so genannte „Hidden Champions“ in ihren Branchen.

Zu versuchter Industriespionage kam es zudem bei einem Unternehmen mit Sitz in Ludwigsfelde, unweit von Berlin und auch klassische Computerkriminalität steigt kontinuierlich an. In diesem Bereich, der nicht zwingend mit Industriespionage einhergehen muss, wurden im Jahr 2015 landesweit 837 Fälle gezählt, wobei die Dunkelziffer deutlich höher ausfallen dürfte.

Allein im Jahr 2020 wurden gleich mehrere Fälle von Industriespionage in deutschen Unternehmen bekannt. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und das Bundeskriminalamt (BKA) warnten in der Folge vor der chinesischen Spionagesoftware „Golden Spy“. Konkret bedroht waren deutsche Unternehmen mit Dependance in China, die die Spyware im Huckepack-Verfahren mit chinesischer Steuersoftware hochluden. Selbst die spätere De-Installation löschte die Spionageprogramme nicht. Wer hinter den Angriffen steckte, ist aktuell nicht bekannt.

Deutsche Unternehmen mit einem Zweitsitz in China sind verpflichtet als Joint-Venture mit einem chinesischen Unternehmen zu agieren. Die Risiken der Ausspähung sind seit langem bekannt. China lockt ausländische Investoren mit vorteilhaften Produktionsbedingungen und dem großen Exportmarkt.

So schützen Sie sich vor Wirtschaftsspionage

Die Detektive der A.M.G. DETEKTIV AG ermitteln diskret, um Sicherheitslücken in Ihrem Unternehmen zu identifizieren und verdächtige Mitarbeiter zu überprüfen. Wir unterstützen Sie in allen Belangen rund um Datensicherheit. Vereinbaren Sie gerne einen Termin für eine Gratis-Beratung mit unseren IT-Experten.

Das Datensicherheitskonzept eines Unternehmens sollte dynamisch sein und sich mit der Risikolage entwickeln. Das Konzept muss neue Angriffsverfahren und IT-Technologien berücksichtigt. Aufsichtsbehörden bemerkten bei Kontrollen, dass viele Unternehmen ihre IT-Sicherheit mit allgemeinen Aussagen zum Datenschutz füllen, doch sie aktualisieren sie häufig nicht. Das Ergebnis ist eine lückenhaften IT-Sicherheits-Infrastruktur, das Datenpannen begünstigt.

Quelle: Märkische Allgemeine

Disclaimer: Die dargestellten Fälle wurden zum Schutz der Mandanten anonymisiert bzw. pseudonymisiert.