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Brandstiftung in Kahl am Main: kein Versicherungsbetrug

Brandstiftung in Kahl am Main: kein Versicherungsbetrug

Es war eine Brandstiftung, wie Sie das beschauliche Kahl am Main lange nicht erlebt hatte. Im Dezember 2017 ging das Schützenhaus des nordbayerischer Ortes in Flammen auf und brannte dabei bis auf die Grundmauern nieder. Der Verlust des Vereinsheims erwies sich für die rund 130 Schützen des Ortes als herber Einschnitt. Das Gebäude hatte mehr als 60 Jahre lang im Ort gestanden und wurde in all den Jahren mit jeder Menge Hingabe und persönlichem Engagement in Schuss gehalten. Der Verlust summiert sich auf rund 1,6 Millionen Euro, die jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit von der Versicherung übernommen werden. Ein Versicherungsbetrug kann in Kahl am Main auf jeden Fall ausgeschlossen werden und ist auch nicht Thema der nun beginnenden Verhandlungen.

Vor der Großen Strafkammer des Landgerichts Aschaffenburg wird einem 24-jährigen Mann der Einbruch sowie ein versuchter Diebstahl von Waffen und die Brandstiftung vorgeworfen. Der Angeklagte kann jedoch nicht persönlich vor Gericht erscheinen, da er sich gerade im Bezirkskrankenhaus Lohr befindet.

Die Ermittlungen in Kahl am Main ergaben, dass es sich bei der Brandstiftung um eine Art Frustrationstat handelte. Offenbar ärgerte sich der 24-Jährige darüber, dass er nach erfolgreichem Einbruch in das Schützenhaus nicht an den Waffenschrank gelangte. Die Waffen waren vorschriftsmäßig gesichert, sodass keinerlei Möglichkeit eines Diebstahls bestand. Vermutlich aus Verärgerung legte der Mann sodann ein Feuer, was sich leider als deutlich erfolgreicher erwies. Die zu entwendende Waffe sollte offenbar dem Suizid des Mannes dienen.

Ausgebrochen war das Feuer seinerzeit am frühen Montagmorgen des 4. Dezember 2017. Vor Ort widmeten sich die Freiwilligen Feuerwehren aus Kahl am Main sowie dem nah gelegenen Karlstein den Flammen. Es war jedoch seinerzeit so, dass bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits der Dachstuhl in Flammen stand und sowohl die Gaststätte als auch der Schießstand zerstört war. Auch, wenn die Feuerwehren den Brand schnell in den Griff bekamen, ließ sich das Gebäude nicht mehr retten.

Quelle: Bayerischer Rundfunk
 

Disclaimer: Die dargestellten Fälle wurden zum Schutz der Mandanten anonymisiert bzw. pseudonymisiert.