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Computerspiel Star Citizen: Gefahr von Versicherungsbetrug

Computerspiel Star Citizen: Gefahr von Versicherungsbetrug

Wer das Weltraumspiel Star Citizen spielt, ist auch in der Lage, anderen Spielern beispielsweise das Raumschiff zu stehlen. Folgt man jedoch dem Entwickler Cloud Imperium Games, so werden die gestohlenen Schiffe nicht behalten, sondern verschwinden nach dem Ausloggen komplett aus der Spielelandschaft. Der Grund ist möglicher Versicherungsbetrug.

Was auf den ersten Blick ungemein skurril anmutet, hat in der Tat reale Hintergründe. Zwar ist bei Star Citizen grundsätzlich das Erbeuten fremder Schiffe möglich und auch Teil der Spielhandlung. Leider können die erfolgreichen Diebe die neuen Schiffe nicht eins zu eins ihrer Flotte angliedern, sondern müssen ebenfalls mit einem Verlust rechnen. Dadurch, dass Star Citizen eine Ingame-Versicherung gegen Diebstahl existiert, wäre es theoretisch möglich, dass in dem Spiel umfangreicher Versicherungsbetrug durch vermeintliche Diebstähle und eine Wiederbeschaffung begangen wird. Wohlgemerkt: die Rede ist von einer virtuellen Spiellandschaft und damit auch virtuellem Geld, doch würde durch den Versicherungsbetrug dennoch die Ökonomie aus dem Gleichgewicht geraten.

Das Interessante an der Ingame-Versicherung besteht darin, dass bei Verlust eines Raumschiffs umgehend Ersatz bereitgestellt wird. Die Entwickler behelfen sich daher mit einem Verschwinden gestohlener Raumschiffe nach dem Ausloggen. Nichtsdestotrotz sollen Diebstähle weiterhin möglich und auch lukrativ sein. Unter anderem gilt dies für die Ladung der Schiffe, die sich während des Eingeloggt-Seins problemlos verkaufen lässt.

Das Problem von Versicherungsbetrug wird seitens der Entwickler sogar noch umfangreicher durchdacht. So besteht offensichtlich auch die Möglichkeit eines gemeinschaftlichen Kaufs. Verschiedene Spieler legen in diesem Fall zusammen und erwerben ein Schiff zu identischen Anteilen. Auch hier ließe sich eine Versicherung abschließen, die dann gleich mehrfach den kompletten Preis auszahlt (was angesichts des fehlenden realen Bezugs problemlos so programmiert werden kann).

Spannend an der Diskussion, die in unterschiedlich das Spiel betreffenden Foren geführt wird, ist die Übertragung eines ökonomischen und kriminalistischen Problems aus der realen Welt in die Welt eines Computerspiels. Es zeigt sich, dass in einer virtuell geschaffenen Umgebung nahezu dieselben Problem auftauchen können, nur dass die Lösungen aufgrund der Allmacht der Entwickler deutlich einfacher und rigoroser ausfallen.

Quelle: PC Games
 

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