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Der dreiste Betrug mit gefälschten Makler-Profilen

Der dreiste Betrug mit gefälschten Makler-Profilen

Mit einer mehr als dreisten Betrugsmasche versuchen derzeit immer mehr Kriminelle, aus dem durch die Niedrigzinspolitik bedingten Boom der Investitionen in den Immobilienmarkt Profit zu schlagen. Die Kriminalpolizei von Stormarn hat in jüngster Zeit einige versuchte Straftaten in diesem Bereich registriert, bei denen es aufgrund der Besonnenheit der vermeintlichen Immobilienkunden allerdings nicht über das Stadium des Betrugsversuchs hinausging. 

Nun erscheint es zunächst vielleicht fraglich, wie Betrüger über das Internet überhaupt Leichtgläubige finden können, die ohne ein persönliches Treffen Geldbeträge für Anzahlungen oder Schlüsselkautionen überweisen. Dabei gehen die Täter durchaus raffiniert vor, um ihren Opfern Geldbeträge im Bereich mehrerer Hundert oder Tausend Euro aus der Tasche zu ziehen.

Auch wenn in nur wenigen der bisher über 50 registrierten Fälle von versuchtem Immobilienbetrug im Bundesland Hamburg tatsächlich Geld geflossen ist, so fühlen sich die Behörden doch dazu angehalten, die Bevölkerung vor dem Vorgehen der Internetbetrüger und Identitätsdiebe zu warnen. 

Diese gehen folgendermaßen vor: Zunächst verschaffen sich die Betrüger Zugang zum Nutzer-Account eines Immobilienmaklers bei einem der entsprechenden Internetportale und verschaffen sich hierüber Zugang zu Kundenanfragen und den dazugehörigen Kontaktinformationen. Oftmals werden auch Bilder und Informationen zu besonders begehrten Objekten gestohlen und mit angeblicher Adresse in einer ganz anderen Stadt auf dem Immobilienmarkt angeboten. Dies geschieht in der Regel zu besonders günstigen Schnäppchenpreisen, um eine entsprechende Resonanz zu generieren. 

Interessieren sich in der Folge Kunden für den Erwerb der Immobilie, dann wird beim sogenannten „Vorkasse-Betrug“ eine Geschichte aufgetischt, weshalb keine gemeinsame Besichtigung möglich sei. Die Betrüger geben an, selbst als Besitzer oder Erben der Immobilie im Ausland zu leben. Der Schlüssel soll dann nach der Überweisung einer „Kaution“ im niedrigen vierstelligen Bereich postalisch zugesandt werden mit dem Versprechen, die Kaution nach Rückerhalt der Schlüssel zu erstatten oder mit dem Kaufpreis zu verrechnen. 

Für eine besonders hohe Glaubwürdigkeit fordern die Betrüger ihre ahnungslosen Kunden zum digitalen Austausch von Ausweiskopien auf. Die Polizei vermutet, dass dabei Ausweis-Scans gesammelt werden, die in der Folge wiederum für Betrügereien dienen. Keinesfalls sollte im Kontakt mit den Fremden auf Fragen nach der Bankverbindung per Email eingegangen werden, da es auch hierbei schon zu Betrügereien gekommen ist. Die Polizei warnt die Bevölkerung davor, auf jegliche Kautionszahlungen und Vorkasseleistungen ohne persönlichen Maklerkontakt einzugehen.

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