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Diebstahl auf der CES: war es Industriespionage?

Diebstahl auf der CES: war es Industriespionage?

Die CES bzw. Consumer Electronic Show in Las Vegas gilt als eine der weltweit größten Messen für Unterhaltungselektronik. Dass es in diesem Kontext immer wieder zu Diebstahl kommt, ist wenig verwunderlich. In diesem Jahr ereignete sich jedoch ein Fall, der stark nach Industriespionage aussieht. Gestohlen wurden zwei Prototypen des Herstellers Razor, der ein Laptop mit gleich drei Bildschirmen präsentieren wollte. Es stellt sich nun die Frage, ob es sich bei den Dieben um reine Liebhaber und Sammler oder um Industriespione handelte.

Der Firmenchef Min-Liang Tan geht offenbar von Industriespionage aus. Das Notebook mit dem Namen „Projekt Valerie“ überzeugt durch zwei zusätzliche Bildschirme, die sich rechts und links aus dem vorhandenen zentralen Display herausschieben lassen. Die Auflösung liegt bei 4K und damit im optimalen Bereich. Darüber hinaus entsteht durch die drei Bildschirme eine gigantische Spielfläche, d.h. sowohl Computerspiele als auch andere Inhalte werden in einem Blickwinkel von 180 Grad dargestellt.

Zielgruppe für das neue Laptop sind jedoch nicht nur Gamer, sondern auch Grafiker, Layouter, Fotografen und Personen, die sich einfach nur dem Schreiben widmen. Des Weiteren werden die Bereiche Videoschnitt und die Musikproduktion als mögliche Anwendungsgebiete genannt. Entsprechend wäre nicht verwunderlich, wenn es in diesem Zusammenhang zu Industriespionage käme, da ein so innovatives Gerät naturgemäß Begehrlichkeiten weckt. Hinzu kommt, dass es sich um einen Prototypen handelte und somit auch noch die Möglichkeit besteht, dem rechtmäßigen Hersteller zuvor zu kommen.

Der Diebstahl bzw. die mögliche Industriespionage ereigneten sich am Ende der CES. Entsprechend ist es Razor zumindest gelungen, als „Erfinder“ der Technologie zu gelten. Nichtsdestotrotz steht nicht fest, welche der Innovationen durch das Patentrecht geschützt wurden und welche nicht. Gestohlen wurden die beiden Vorführgeräte aus dem Presseraum, was auch Journalisten als mögliche Täter ins Blickfeld rückt.

Seitens des Unternehmens wurde nun eine Belohnung in Höhe von 25.000 Euro für sachdienliche Hinweise zu der vermeintlichen Industriespionage ausgesetzt. Bedenkt man jedoch den enormen Wert der Innovation, so könnte sich diese Summe am Ende als zu niedrig erweisen.

Unbekannt sind zum aktuellen Zeitpunkt die weiteren Eckdaten des „Projekt Valerie“. Razor hat in diesem Zusammenhang bislang weder einen Termin für den Start der Serienversion noch einen Preis mitgeteilt.

Quelle: Ingenieur.de

Disclaimer: Die dargestellten Fälle wurden zum Schutz der Mandanten anonymisiert bzw. pseudonymisiert.