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Ermittlungen wegen Versicherungsbetrug in Stuttgart

Ermittlungen wegen Versicherungsbetrug in Stuttgart

Es handelt sich um einen der größeren Fälle von Versicherungsbetrug in Stuttgart, die sich in den letzten Jahren ereignet haben. Gleich sieben Tatverdächtige wurden kurz vor Weihnachten in der baden-württembergischen Landeshauptstadt festgenommen. Der Vorwurf lautet auf manipulierte Autounfälle und damit einhergehendem Erschleichen von Geldern der jeweils zuständigen Versicherungen.

Ereignet haben soll sich der Versicherungsbetrug in Stuttgart in den Jahren von 2015 bis 2017. Die Tatverdächtigen sollen dabei Hand in Hand gearbeitet und insgesamt 20 Unfälle herbeigeführt haben. Im Fokus der Ermittlungen stehen sieben Männer im Alter zwischen 23 und 65 Jahren, die in immer wechselnder Besetzung gearbeitet hatten. Offensichtlich wurden in die Straftaten aber keinerlei Unbeteiligte hereingezogen.

Im Rahmen von Durchsuchungen, die sowohl in Stuttgart als auch in Ludwigsburg stattfanden, wurden die Vorwürfe auf Versicherungsbetrug untermauert. Zahlreiche in diesem Kontext beschlagnahmte Unterlagen wurden ausgewertet und ergeben, dass sich die Summe, die durch Versicherungsbetrug ergaunert werden sollte, auf mehr als 100.000 Euro beläuft. Bislang gelang es den Verbrechern jedoch nicht, das gesamte Geld zu erhalten, denn die Versicherungen zahlten „lediglich“ mehrere Zehntausend Euro aus.

Die Ermittlungen brachten auch noch eine Reihe anderer Straftaten ans Licht und dauern derzeit noch an. Besonders besorgniserregend war dabei, dass einer der Männer gleich 35 Schuss scharfer Munition unterschiedlichen Kalibers in seiner Wohnung aufbewahrte. Hierfür existierte keinerlei Erlaubnis bzw. kein Waffenschein.

Grundsätzlich ist Versicherungsbetrug kein Kavaliersdelikt. Selbst, wenn es sich nur um kleinere „Mogeleien“ gegenüber einer Haftpflichtversicherung handelt, gehen die Ermittler von einer schwerwiegenden Straftat aus, die stets zu einem Gerichtsverfahren führt. Besonders brisant werden Fälle von Versicherungsbetrug, wenn sie in organisierter Form erfolgen, wie jetzt in Stuttgart und Ludwigsburg. Des Weiteren ist davon auszugehen, dass ein Versicherungsbetrug im Straßenverkehr und damit in der Öffentlichkeit auch eine Gefährdung für unbeteiligte Dritte bedeutet haben könnte.

Noch wurden keinerlei Anklagen seitens der Staatsanwaltschaft formuliert. Es ist aber davon auszugehen, dass in diesem konkreten Fall sogar Haftstrafen drohen.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten
 

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