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Fehlende Videoüberwachung in Essen sorgt für mehr Diebstähle

Fehlende Videoüberwachung in Essen sorgt für mehr Diebstähle

Darüber, dass eine Videoüberwachung ein probates Mittel gegen Diebstahl und Vandalismus ist, gibt es keine zwei Meinungen. Es zeigt sich nun jedoch auch, dass das Fehlen zu einer Steigerung von Straftaten führt. Der „Ein Euro Shop“ in Essen-Steele gibt hierfür ein Beispiel und ist in der Vergangenheit immer wieder wegen Taschendiebstählen in die Schlagzeilen geraten. Hintergrund ist das Fehlen einer Videoüberwachung aus Kostengründen, die dazu führt, dass mehrfach pro Woche Kunden bestohlen werden.

Dadurch, dass keinerlei Kameras in den Verkaufsräumen platziert wurden, handelt es sich augenscheinlich um ein wahres Eldorado für Taschendiebe. Hinzu kommt, dass die Regale in dem Geschäft überaus eng gestellt wurden, sodass sich Langfinger unauffällig an ihre Opfer herandrängen können. Zuletzt traf es einen 65-jährigen Rentner, dem Bargeld in Höhe von 100 Euro sowie seine kompletten Ausweispapiere entwendet wurden.

Zuständig ist normalerweise die Polizeiwache an der Essener Grenoblestraße, die jedoch nur unter der Woche besetzt ist. An Wochenende rät die Lokalpresse dazu, direkt zu den Ermittlern in der Wache der Essener Innenstadt zu gehen. Würde in dem Laden allerdings eine Videoüberwachung installiert, wäre einerseits eine abschreckende Wirkung gewährleistet, andererseits würden auch die Ermittlungen deutlich erleichtert.*

Videoüberwachung am Rheinischen Platz in Essen

Mit einem 15-Punkte-Plan fokussierte sich die Landesregierung auf Brennpunkte mit viel Kriminalität, die Drogenszene war 2016 im Bereich der U-Bahn am Rheinischen Platz sehr aktiv. Nach der Installation von Überwachungskameras dort konnten im Folgejahr von insgesamt 333 Einsätzen 108 nur durch Videobilder erkannt und erfolgreich durchgeführt werden und auch Körperverletzungen gingen um 30 Prozent, Diebstähle um 50 Prozent zurück, Rauschgiftdelikte um 21 Prozent.

Mit Hilfe der Kameras beobachten Polizeibeamte auch medizinische Notfälle und schicken Notärzte. Mehrere vermisste Kinder ortete die Essener Polizei ebenfalls durch die Kameras, sie wurden dann ihren Eltern übergeben.

Nicht alles, was technisch möglich ist, wird umgesetzt, dafür sind Personal- und Finanzierungsfragen verantwortlich. Die Landesregierung hatte zwar 550.000 Euro für die Maßnahme ausgegeben, aber kein neues Personal eingestellt.

Ende 2019 geriet der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) in Essen-Kupferdreh in den Fokus als Standpunkt für neue Videokameras. Kaum war er eröffnet, wurde er großflächig besprüht mit Graffiti, vermutlich von Jugendlichen. Politiker sehen darin einen Akt von Vandalismus.

In der Messe in Rüttenscheid tafen sich im November 2019 bereits zum zweiten Mal Experten, um über Ideen für mehr Sicherheit zu diskutieren, darunter der Essener Polizeipräsident Frank Richter und CDU-Politiker Wolfgang Bosbach. Thema war unter anderen die Frage, ob ein gutes Sicherheitskonzept eine Stadt automatisch attraktiver für Firmen macht.

Neben der Sicherheitskonferenz findet in der Messe Essen außerdem alle zwei Jahre die „Security Essen“ statt. Experten beraten dort über zivile Sicherheit, es werden außerdem neue Produkte für Cyber-Sicherheit, Wirtschaftsschutz oder allgemein zu Überwachungssystemen vorgestellt. Die nächste „Security Essen“ findet vom 22. bis 25. September 2020 statt, dort feiert die Internationale Start-up-Area Premiere, um auch jungen Unternehmen die Präsenz vor Fachpublikum aus aller Welt zu ermöglichen.

Quelle: Lokalkompass.de

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