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Friedberg: Ermittlungen gegen Kirschdiebe

Friedberg: Ermittlungen gegen Kirschdiebe

Es ist eine Form des Diebstahls, die auf den ersten Blick wie ein Kavaliersdelikt wirkt. In Friedberg unweit von Frankfurt am Main werden Jahr für Jahr Kirschen im Wert von mehreren Tausend Euro gestohlen. Mittlerweile sind sogar Ermittler im Einsatz und versuchen die Diebe dingfest zu machen. Manche Gärtnereien haben die Verluste bereits einkalkuliert und müssen diese auf die Preise für Kirschen aufschlagen, um überhaupt rentabel arbeiten zu können.

Das Problem des Diebstahls besteht längst nicht mehr nur in vereinzelt geklauten Früchten, sondern in systematischem und bandenmäßig begangener Kriminalität. So werden Zäune demoliert und gleich mehrere Bäume komplett leer geerntet. Darüber hinaus ist es in der Vergangenheit immer wieder auch zu Bedrohungen gegenüber den Eigentümern der Bäume gekommen. Anders formuliert, kommen organisierte Banden bei Anbruch der Dunkelheit und erleichtern die Bäume um Mengen von bis zu 150 Kilogramm Kirschen. Der Marktpreis eines Kilos Kirschen beläuft sich auf runde zehn Euro. Auf diese Weise kann mit nur einem Diebstahl ein Schaden in Höhe von 1.500 Euro verursacht werden.

Die Früchte dienen selbstverständlich nicht dem Eigenbedarf, sondern werden an anderer Stelle verkauft. Immer häufiger arbeiten Privatermittler für die Bauern und auch die Ermittler der Polizei sind zur Stelle, wenn es um den Kirschdiebstahl geht. Zu bemerken ist in diesem Kontext, dass es sich für die betroffenen Bauern schlichtweg um die Existenzgrundlage handelt, die mit jedem Diebstahl zunehmend schwindet.

Bei kleineren Diebstählen zeigen sich die meisten Bauern noch kulant. Weniger als zwei Kilogramm Obst werden stillschweigend geduldet und nicht weiter verfolgt, wenngleich auch dieser Diebstahl ins Gewicht fällt. Vor allem in Friedberg Ockstadt kommt es immer wieder zu den Diebstählen und teilweise sogar zum Verkauf auf offener Straße.

Eine der vielen Möglichkeiten ist das Einstellen eines Sicherheitsdienstes, was aber wieder mit Ausgaben verbunden ist. Auch an eine Videoüberwachung ist zu denken, doch dürfte auch dies nicht kostendeckend ausfallen.

Quelle: Frankfurter Rundschau
 

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