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Friedrichshafen: Lauschabwehr gegen Industriespionage

Friedrichshafen: Lauschabwehr gegen Industriespionage

E-Mails mit Viren oder Schadsoftware stellen Risiko dar

In Ravensburg und Friedrichshafen bzw. in der Region Bodensee-Oberschwaben wird fortan verstärkt auf Lauschabwehr gegen Industriespionage geachtet. Die dortige Industrie- und Handelskammer führt entsprechende Veranstaltungen durch und informiert vor allem Unternehmen aus dem Mittelstand, die vielfach im Fokus von Datendieben und Spionen stehen. Der Referatsleiter für Spionageabwehr und Wirtschaftsschutz beim Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg warnt davor, dass sich insbesondere kleine und mittlere Unternehmen in falscher Sicherheit wiegen und dennoch stark von Industriespionage bedroht sind. Vor allem Computerkriminalität zählt zu den Risiken und wird sowohl von konkurrierenden Unternehmen als auch von fremden Staaten ausgeführt.

In den meisten Firmen sind bislang keine Fälle von Industriespionage bekannt. Das bedeutet jedoch noch lange nicht, dass sich die Taten nicht ereignet haben, sondern eher, dass diese schlichtweg nicht bemerkt wurden. Insbesondere diejenigen, die noch mit dem veralteten Betriebssystem Windows XP arbeiten, haben ein erhöhtes Sicherheitsproblem, das aus dem Fehlen von Updates resultiert. Ein weiterer Faktor neben der Software sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Folgt man Statistiken, so sind diese in 52 Prozent der Fälle für die Industriespionage verantwortlich bzw. haben durch fahrlässiges Verhalten entsprechenden Schäden begünstigt.

Aus diesem Grund werden Schulungen durchgeführt. Vor allem bei E-Mails muss erkannt werden, ob diese echt sind oder eine Fälschung und auch Bewerbungsunterlagen können mit Viren oder anderer Schadsoftware behaftet sein. Bevor zweifelhafte Dateien geöffnet werden, empfiehlt sich die Rücksprache mit der IT-Abteilung, denn nur so lassen sich Schäden durch Computerkriminalität zweifelsfrei vermeiden.

Ebenfalls wird dazu geraten, Fälle öffentlich zu machen und nicht mit den Problemen des eigenen Unternehmens hinter dem sprichwörtlichen Berg zu halten. Nur, indem die Maschen der Industriespione öffentlich werden, lässt sich gemeinsam etwas gegen die Bedrohung tun. Der eventuelle Imageverlust ließe sich problemlos dadurch ausgleichen, dass mehrere Unternehmen an einem Strang ziehen. Zuletzt müssen auch nicht alle Informationen digital vorliegen. Oftmals kann es von Vorteil sein, wenn Informationen schlichtweg gemerkt werden und nicht in schriftlicher Form vorliegen.

Spionageabwehr und Wirtschaftsschutz 

Deutschland ist als Hochtechnologieland und aufgrund seiner Größe, Bedeutung und Wirtschaftskraft ein Ausspähungsziel in den Bereichen Wirtschaft, Forschung und Entwicklung. Hauptträger von Spionageaktivitäten gegen Deutschland sind Russland, China, der Iran und die Türkei. Der Verfassungsschutz ist Ansprechpartner für Fragen zum präventiven Wirtschaftsschutz.

Quelle: Südkurier

Disclaimer: Die dargestellten Fälle wurden zum Schutz der Mandanten anonymisiert bzw. pseudonymisiert.