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Homburg / Saar: Ermittlungen gegen Schwarzarbeit

Homburg / Saar: Ermittlungen gegen Schwarzarbeit

Der Kampf gegen die Schwarzarbeit findet auch im Saarland verstärkt statt. Das Hauptzollamt Saarbrücken ist ebenso in den Kampf gegen diese Art der Kriminalität involviert, wie andere Ermittler. Unlängst fanden Ermittlungen in Homburg / Saar statt, doch zählen auch Orte in der Pfalz wie Landau, Neustadt, Speyer sowie Bad Dürkheim und Germersheim zum Einzugsgebiet des Hauptzollamts.

Bei den Ermittlungen in Neunkirchen und Homburg gerieten vor allem Taxiunternehmen ins Visier. Die Kontrollen wurden zunächst am Uniklinikum und daraufhin am Bahnhof in Homburg durchgeführt. Hintergrund des Ortswechsels war das gegenseitige Warnen, das dafür sorgt, dass Aufenthalte der Ermittler, die mehr als 30 Minuten an einem Ort dauern, schnell bemerkt werden und dadurch erfolglos bleiben.

Schwarzarbeit in Homburg, Saarbrücken und den anderen Orten des Einzuggebiets kommt vor allem im Reinigungsgewerbe sowie in der Gastronomie vor. Hintergrund hierfür ist der häufige Wechsel der Arbeitsverhältnisse und die schlechte Möglichkeit einer Kontrolle. Es geht bei den Ermittlungen nicht nur darum, dass keine Steuern gezahlt werden, sondern vor allem um das Unterschlagen von Sozialversicherungsbeiträgen. Hier handelt es sich letztlich um Geld, dass dem Arbeitnehmer zugute kommt und zu dessen Absicherung dient. Wer jedoch Schwarzarbeit ausübt, ist nicht gesichert und fällt bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit sprichwörtlich „ins Bodenlose“.

Als problematisch sehen die Ermittler zudem an, dass sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer zunächst Vorteile in der Schwarzarbeit sehen und sich kaum der Folgen bewusst sind. Das zeigte sich auch angesichts der eher negativen Reaktion der Taxifahrer, die naturgemäß nicht erfreut über die Kontrollen waren. Von Seiten des Gesetzgebers besteht jedoch eine Pflicht zur Mitwirkung, wenngleich diese vielfach unter Protest erfolgte.

Im Rahmen der Kontrollen der Taxibetriebe wirkten auch Ermittler vom Eichamt mit. Hier ging es vor allem darum, dass die Siegel an den Taxametern aktuell sein mussten und Kunden sicher sein können, stets den richtigen Preis für ihre Taxifahrt zu bezahlen.

Quelle: Saarbrücker Zeitung
 

Disclaimer: Die dargestellten Fälle wurden zum Schutz der Mandanten anonymisiert bzw. pseudonymisiert.