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Industriespionage 2016: Neuss und andere Städte betroffen

Industriespionage 2016: Neuss und andere Städte betroffen

Industriespionage war auch 2016 ein großes Thema. Dabei zeigte sich, dass die Lauschabwehr nicht immer ausreichend organisiert war und die Angreifer entsprechend an ihr Ziel gelangten. Ebenfalls stellte sich heraus, dass die Cyberattacken sowohl politisch als auch wirtschaftlich motiviert waren.

Ein Beispiel ist die Energie-Infrastruktur eines gesamten Landes. Noch Ende 2015 fiel in der Ukraine der Strom aus, was rund 80.000 Menschen betraf. Nach Angaben von zwei großen Energieversorgern handelte es sich um eine Form von Sabotage, die von Russland ausgegangen sein sollte. Sofern diese Anschuldigungen der Wahrheit entsprechen, so handelt es sich um den ersten größeren Fall, in dem Computerkriminalität die Infrastruktur eines Landes bzw. einer Region betrifft.

Sabotage und Computerkriminalität in Neuss sorgte wiederum dafür, dass das dortige Lukas-Krankenhaus geschädigt wurde. Durch einen Erpressungstrojaner wurde der Inhalt der IT-Systeme verschlüsselt und konnte nicht mehr ausgelesen und genutzt werden. Um den entsprechenden Code zu liefern, verlangten die Urheber der Cyberattacke Geld. Offensichtlich waren von dieser Form der Computerkriminalität auch andere Krankenhäuser betroffen, meldeten dies jedoch nicht an die Öffentlichkeit.

Auch Rathäuser waren von Sabotage betroffen, was sich einerseits im nordrhein-westfälischen Rheine, andererseits im bayerischen Dettelbach offenbarte. Dabei handelte es sich jedoch nicht um gezielte Attacken, sondern breit gestreute Angriffe, bei denen die Stadtverwaltung eher zufällig ins Visier gerieten.

In den USA, genauer gesagt in San Francisco, wurde das System der Verkehrsbetriebe „gehackt“. In der Folge fielen die Ticket-Automaten aus und die Bürgerinnen und Bürger konnten kostenlos fahren. Folgt man den Berichten der US-Medien, so verlangten die Urheber der Attacke eine Summe in Höhe von 73.000 US-Dollar für die Entsperrung der Automaten.

Weitere Fälle betrafen sowohl den Deutschen Bundestag als auch die Zentrale der Demokratischen Partei der USA sowie in Form von klassischer Industriespionage so namhafter Unternehmen wie Sony Pictures, Yahoo! und Target. Glücklicherweise trafen die USA und China zwischenzeitlich eine Absprache, sodass zumindest Industriespionage gegenüber Industriekonzernen und Unternehmen wie Alcoa und US Steel sowie dem Elektrokonzern Westinghouse abnahmen.

Quelle: Channelobserver

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