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Industriespionage: TV-Dokumentation über China

Industriespionage: TV-Dokumentation über China

Durch Industriespionage wird die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert

Unter dem Titel „Der tausendköpfige Drache“ wurde am gestrigen Dienstag eine TV-Dokumentation über China gezeigt. Der Beitrag ist weiterhin in der Mediathek des Senders ARTE zu finden und beschäftigt sich insbesondere mit der Industriespionage die vom „Reich der Mitte“ ausgeht. Die Autoren präsentieren unter anderem Informationen der Geheimdienste und diverse Fallbeispiele aus unterschiedlichen westlichen Ländern. So zeigt sich, dass Industriespionage durch China sowohl in Frankreich als auch in Kanada, Deutschland und den USA an der Tagesordnung ist.

Eine der Hauptproblematiken besteht dabei in der vermeintlichen Naivität der westlichen Entscheidungsträger, die das Thema Lauschabwehr allzu häufig vernachlässigen und damit der Industriespionage Tor und Tür öffnen. Der Plan für das heute existierende Netz der Industriespionage stammt offensichtlich noch aus dem Jahr 1949 und wurde in der folgenden Zeit stetig perfektioniert. Es ging und geht darum, die Wettbewerbsfähigkeit der chinesischen Wirtschaft kontinuierlich zu steigern. Ein wichtiger Aspekt ist dabei auch, dass Nachahmung in den Kulturkreisen des fernen Osten eine durchaus anerkannte Arbeitsweise ist. Mit anderen Worten stellt Industriespionage lediglich das Kopieren des Meisters dar und unterstreicht damit – vereinfacht ausgedrückt -, dass man ein guter Schüler ist.

Ein Musterbeispiel ist nach Ansicht der Autoren der Hochgeschwindigkeitszug, der Anfang des Jahrtausends in China gebaut werden sollte. Offensichtlich ging es den Chinesen seinerzeit lediglich darum, Industriespionage zu betreiben und das Know-how aus Frankreich, Japan und Deutschland genau unter die Lupe zu nehmen und zu kopieren.

Ebenfalls als Beispiel präsentiert werden die Konditionen, mit denen der europäische Flugzeugbauer Airbus in China konfrontiert ist. So muss die Endmontage der exportierten Maschinen direkt vor Ort stattfinden und ein Flugzeug vom Typ A320 ist sogar kurzerhand verschwunden, um einige Jahre später in Form eines überaus ähnlichen chinesischen Modells mit der Bezeichnung C919 wieder aufzutauchen.

Die Forderung der Filmemacher ist ein Umdenken und eine Zunahme des Misstrauens. Ob dies angesichts der derzeitigen weltpolitischen Lage ein guter Rat ist, steht auf einem anderen Blatt.

Huawei-Mitarbeiter mit Industriespionage beauftragt 

Ende 2020 wurde bekannt, dass der chinesische Konzern Huawei in seinem Münchener Forschungszentrum Ingenieure verpflichtet hatte, ein Produkt von Cisco nachzubauen – illegalerweise. Nach der Weigerung eines Mitarbeiters wurde diesem gekündigt. Huawei Deutschland wies die Vorwürfe zurück. 

Quelle: Stern.de

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