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Kassel: Unternehmen stellt Lauschabwehr gegen Drohnen bereit

Kassel: Unternehmen stellt Lauschabwehr gegen Drohnen bereit

Die Gefahr durch Industriespionage hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Neben Computerkriminalität bzw. Cyberkriminalität sind es vor allem Drohnen, die den Unternehmen schaden können. Aus diesem Grund erarbeiten mehr und mehr Unternehmen eine gezielte Lauschabwehr, die sich auch gegen die unbemannten Flugkörper richtet. In Kassel ist es die Firma Dedrone, die unterschiedliche Sensoren kombiniert, um auf diese Weise herannahende Flugkörper zu orten. Das Problem besteht derzeit jedoch noch darin, dass private Unternehmen nur unzureichend Abwehrmaßnahmen ergreifen dürfen.

Konkret kommt als Lauschabwehr gegen Drohnen vor allem das „Jamming“ in Frage. Die Rede ist hier von einer Methode, durch elektronische Störsignale die Kommunikation zwischen dem Piloten bzw. dem Steuerer der Drohne und dem Fluggerät zu stören. In der Folge stürzt die Drohne ab und ist nicht mehr brauchbar. Aktuell ist diese Herangehensweise allerdings ausschließlich Behörden vorbehalten, woraus erhebliche Probleme entstehen.

So befürwortet unter anderem die Telekom die Freigabe von „Jamming“ für Privatunternehmen. Ein Beispiel sind Drohnen, die bei einer Großveranstaltungen als Instrument für Anschläge genutzt werden sollen und die nach derzeitiger Rechtslage nicht daran gehindert werden könnten. In der Tat klagen nicht nur Unternehmen über Industriespionage durch Drohnen, sondern zahlreiche Sicherheitsexperten sehen die neuen Flugkörper auch als mögliche Instrumente für terroristische Anschläge. Darüber hinaus können Drohnen Waffen oder Mobiltelefone in Gefängnisse schmuggeln und werden auch beim Schmuggel von Drogen über Grenzen eingesetzt.

Die Relevanz der Drohnen-Problematik ergibt sich allein schon aus der enormen Zahl an Geräten. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) spricht aktuell von einem Bestand von 600.000 Drohnen, die sich im privaten Einsatz oder im Besitz von Unternehmen befanden. Bereits 2020 könnte sich die Zahl auf 1,2 Millionen verdoppelt haben, was auch mit fallenden Kosten und einer kontinuierlich fortschreitenden Technik einhergeht.

Parallel wächst der Markt für die Lauschabwehr bzw. Drohnenabwehr, sodass ein regelrechtes Wettrennen zwischen Drohnen und Abwehrsystemen entstehen könnte.

Quelle: Augsburger Allgemeine

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