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Leonberg: Spielautomaten gewaltsam geöffnet

Leonberg: Spielautomaten gewaltsam geöffnet

Im Rahmen eines Einbruchs im schwäbischen Leonberg wurden im September 2018 eine Reihe an Geldautomaten geknackt. Bemerkenswert an der Straftat war die Tatsache, dass diese trotz einer funktionierenden Alarmanlage erfolgreich verübt werden konnte. Die Ermittler tappten zunächst im Dunkeln und waren auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.

Der Einbruch ereignete sich am frühen Montagmorgen. Unbekannte Täter hebelten zunächst die Eingangstür zu einer Gaststätte in der Lindenbergerstraße auf. Dort angekommen wendeten sich die Einbrecher zielgerichtet an die Spielautomaten und brachen diese auf. Dabei gelang es, die Geldkassetten zu entnehmen.

Bereits beim Aufhebeln der Tür wurde ein Alarm ausgelöst und die Polizei verständigt. Die Ermittler waren offensichtlich nach wenigen Minuten vor Ort, doch reichte das nicht aus. Die Straftäter waren schlichtweg schneller und hatten schon das Weite gesucht. Die Lindenbergerstraße befindet sich in unmittelbarer Umgebung der Stadthalle und des Stadtwäldchen. Des Weiteren kreuzen sich in wenigen Metern Abstand mehrere Hauptstraßen, sodass eine Fülle an möglichen Fluchtwegen existierten.

Nach dem vorläufigen Stand der Ermittlungen handelte es sich beim Diebesgut um eine niedrige vierstellige Summe. Der genaue Schaden, der in Leonberg entstanden war, konnte zunächst nicht beziffert werden, da auch die Beschädigungen an der Eingangstür der Gaststätte sowie an den Spielautomaten addiert werden mussten.

Interessant war, dass die Spielautomaten offenbar nicht über eine eigene Sicherung verfügten. Hier existierte zwar eine Fülle an technischen Möglichkeiten, die jedoch immer auch mit einer Investition verbunden waren. Des Weiteren hätte eine Videoüberwachung eventuell Aufschluss über die Täter geliefert. Auch hier stellte sich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit, das heißt die Kosten für die Installation der Kameras mussten in Relation zum jetzt entstandenen Verlust gesehen werden. Es war zudem zu vermuten, dass eine Versicherung für die Folgen des Einbruchs in Leonberg aufkommt und somit keine existentiellen Probleme auftreten.

Illegale Aktivitäten in Spielcasinos aufgedeckt

Bei Kontrollen mehrerer Spielautomaten in Berliner Kneipen, Wettbüros und Spielhallen sind der Polizei im Herbst 2019 etliche Verstöße aufgefallen, zwei Spielautomaten wurden beschlagnahmt und vier versiegelt, weil sie nicht den Bestimmungen entsprachen. Eine Kneipe wurde geschlossen, weil dort Drogen konsumiert wurden. Die Behörden gehen hier gezielt gegen illegales Glückspiel vor. Bei einer Razzia im September 2019 in der Neuköllner Boddinstraße gingen Berliner Polizei, Landeskriminalamt, Zoll, Ordnungsamt und Gewerbeaufsicht gemeinsam gegen Clan-Kriminalität vor. Für die Spielautomaten in einem der durchsuchten Lokale lag keine Lizenz vor, auf einer Feinwaage entdeckten die Beamten einen in Folie gewickelten Klumpen Kokain. Spielotheken, Spätis, Kneipen und Shisha-Bars wurden gezielt kontrolliert auf der Suche nach Beweisen für Steuerbetrug, Hehlerei, Drogenhandel und Waffenbesitz.

Im Januar 2020 beschlagnahmte die Stadtpolizei Rüsselsheim 21 illegale Geldspielautomaten, um sie später in einer Schrottpresse vernichten zu lassen. Seit Mitte 2017 hatte die Stadtpolizei in 26 Gastronomiebetrieben Bußgelder verhängt, da dort 60 Automaten nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprachen. Die Verlustmöglichkeiten beim Spiel an Automaten muss gedeckelt sein. Bei den beschlagnahmten Geräten war die technische Sicherung außer Kraft gesetzt, so dass die Spieler dort deutlich mehr Geld verlieren konnten. Weitere Verstöße gegen Steuer- und Zollvorschriften wurden zudem geahndet.

Quelle: Leonberger Kreiszeitung

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