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Nach Attacke: Mehr Videoüberwachung in Bietigheim-Bissingen?

Nach Attacke: Mehr Videoüberwachung in Bietigheim-Bissingen?

Kommt es bald zu mehr Videoüberwachung in Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart? Die Zeichen stehen eher schlecht, wenngleich sich Übergriffe im Umfeld des Bahnhofs häufen. Innerhalb von wenigen Stunden ist am Bahnhof im Stadtteil Bietigheim eine Gewalttat geschehen. Zunächst ging es um drei Personen, die in einem Lokal aggressiv auftraten und dieses auch nach Aufforderung nicht verlassen wollten. Die Ermittler der Polizei mussten zwei der drei Personen sogar in Haft nehmen. Einige Wochen zuvor kam es zu einem tätlichen Angriff in der Bahnhofshalle von Bietigheim und auch am vergangenen Wochenende stand der Bahnhof im Brennpunkt des Geschehens.

Die Ermittler sprechen von einem Raubüberfall, bei dem ein Handy sowie eine Umhängetasche entwendet wurden. Betroffen ist ein junger Mann, der zuvor mit den Tätern noch Alkohol getrunken hatte. Eine besondere Gefährdungslage sieht die Polizei aufgrund dessen jedoch nicht und spielt die Vorfälle herunter. Ein Polizeisprecher wurde mit den Worten: „Solche Geschichten können immer mal wieder vorkommen“ zitiert, was vermutlich nicht zu einem gesteigerten Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung beiträgt.

Tatsache ist, dass im Gemeinderat bereits ein Ausbau der Videoüberwachung gefordert wurde. Namentlich die Vertreterinnen und Vertreter der SPD brachten dies in einem Antrag zum Ausdruck, der explizit den Wunsch nach mehr Kameras im Umfeld des Bahnhofs Bietigheim zum Inhalt hat. Das Problem: im Inneren des Bahnhofs ist ohnehin die Bundespolizei zuständig und für eine Auswertung der Aufnahmen aus dem Außenbereich fehlt der Polizei in dem schwäbischen Städtchen schlichtweg das Personal.

Entsprechend sind auch in diesem Fall die Aussagen von Zeugen gefragt und stellen die einzige Chance dar, den oder die Täter dingfest zu machen. Die Beschreibungen sind jedoch recht vage, sodass die Möglichkeit zu schnellen und erfolgreichen Ermittlungen stark eingeschränkt sein dürfte.

Grundsätzlich wird eine Videoüberwachung nur dann installiert, wenn seitens der Polizei ein besonderer Schwerpunkt von Kriminalität erkannt wird. Selbst bei drei Straftaten, die sich kurz hintereinander ereignet haben, scheint dies in Bietigheim-Bissingen nicht gegeben zu sein.

Quelle: Ludwigsburger Kreiszeitung

Disclaimer: Die dargestellten Fälle wurden zum Schutz der Mandanten anonymisiert bzw. pseudonymisiert.