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Lohnfortzahlungsbetrug von Privatdetektiven bewiesen

Arbeitsmarktexperten sagten nach dem ersten Quartal 2010, die deutschen Arbeitnehmer trauen sich wieder, krank zu werden und werteten dies als Zeichen des Aufschwungs. Denn im Vergleich war gegen Ende 2009 der Krankenstand so niedrig wie noch nie. Der Inhaber eines Baudekorationsbetriebs aus Nidda im Wetteraukreis konnte sich dieser positiven Deutung jedoch nicht anschließen. Ein Bekannter aus Schotten im Vogelsberg hatte ihm beiläufig erzählt, dass er den Mann als Teilnehmer bei einer Flugveranstaltung für Modellflugzeuge gesehen habe. Und das, wo der Malermeister wegen seiner ständigen Rückenschmerzen mal wieder krankgeschrieben war.

Der Malermeister hatte seit Dezember 2009 in unregelmäßigen Abständen schon mehrere Krankschreibungen eingereicht, wie er sagte, wegen arbeitsbedingter Rückenschmerzen und des Verdachts auf einen Bandscheibenschaden. Da er nun zum fünften Mal für mehrere Arbeitstage ausgefallen war und da der Inhaber durch den Bericht des Bekannten misstrauisch geworden war, beauftragte er die Detektei Detektiv AG des Frankfurter Detektivbüros mit der Sachverhaltsklärung. Allein aus wirtschaftlicher Sicht ist es für seinen Handwerksbetrieb mit acht Mitarbeitern nicht tragbar, krank feiernde Arbeiter mitzuziehen.

Die Detektive begannen Anfang Juni mit der Überwachung des Wohnhauses und bekamen den Mann an den ersten beiden Tagen nicht zu sehen. Sie waren fast schon bereit anzunehmen, dass der Mann tatsächlich sein angegebenes Rückenleiden auskurieren würde. Da es der Detektiverfahrung nach jedoch nichts gibt, was es nicht gibt, wurde die Observation fortgesetzt.

Am vierten Tag der Personenbeobachtung konnten beobachtet werden, wie der Malermeister gegen 14 Uhr vom Haus zu seiner Garage ging und dort in seinen Kombi mehrere Kisten und eine Werkzeugtasche packte. Und zwar ohne, dass ihm eine Bewegungsbeeinträchtigung oder gar Schmerzen anzusehen waren. Der Mann fuhr zu einem wenige Kilometer von Nidda entfernten Modellflugplatz, lud den Wagen aus und begann, seinen Modellhelikopter fliegen zu lassen. Zwei weitere Modellflieger waren bereits dabei, ihre Modellflugzeuge fliegen zu lassen. Damit verbrachte er knapp drei Stunden und kletterte zwischendurch sogar auf einem Baum, um den hängen gebliebenen Helikopter herunter zu holen. Gegen 17 Uhr fuhren die drei Männer zu einer Gartenwirtschaft in Ranstadt.

Die Ermittler der Detektei Detektiv AG übergaben daraufhin dem Inhaber des Baudekorationsbetriebs ihren Abschlußbericht, bestehend aus dem Observationsprotokoll und dem aufgenommenen Video. Als dieser seinen Malermeister mit den Fakten konfrontierte, verzichtete der vorgeblich Kranke auf eine Rechtfertigung und stimmte der außergerichtlichen Aufhebung des Arbeitsverhältnisses auf besonderem Grund und im gegenseitigen Einvernehmen zu.

Aus der Erfahrung heraus empfahl die Detektei Detektiv AG dem Auftraggeber, den Abschlußbericht der Personenüberwachung griffbereit zu halten, denn in den meisten Fällen wenden sich die entlassenen ehemaligen Angestellten über kurz oder lang doch beim Arbeitsgericht und klagen nun ihrerseits gegen den ehemaligen Arbeitgeber, um die Kündigung für nichtig erklären zu lassen. Zum momentanen Zeitpunkt ist nicht bekannt, ob dies bei diesem Fall des Lohnfortzahlungsbetrug in Nidda der Fall sein wird.

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