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Rosenheim: Dreister Versicherungsbetrug mit Leihwagen

Rosenheim: Dreister  Versicherungsbetrug mit Leihwagen

Ein besonders dreister Fall von Versicherungsbetrug wurde vor dem Amtsgericht im bayerischen Rosenheim verhandelt. Angeklagt waren zwei Brüder, die zuvor sowohl die Versicherungs als auch das Zivilgericht getäuscht hatten. Angeklagt waren zwei Brüder im Alter von 31 und 37 Jahren sowie eine dritte Person, die als Verursacher des Schadens galt. Interessant an dem Versicherungsbetrug war, dass sich die verurteilten Personen vorher offensichtlich nicht kannten und spontan zusammenwirkten. Gegen Ende des Prozesses wurde die dritte Personen jedoch entlastet und schließlich von jeder Schuld freigesprochen,

Der Versicherungsbetrug ereignete sich nachdem einer der beiden Brüder sein Fahrzeug der Marke Mercedes in der Kampenwandstraße in Rosenheim geparkt hatte. Der Fahrer eines Leihwagens fuhr ihm in die Seite und verursachte dabei einen leichten Sachschaden, zu dem er sich auch bekannte. Der Geschädigte sah in diesem Unfall eine gute Chance, um ordentlich abzukassieren und rief zunächst seinen älteren Bruder, der sowohl eine KfZ-Werkstatt als auch ein Abschleppunternehmen besitzt. Dieser schleppte das Fahrzeug ab und verdiente damit 600 Euro. Im nächsten Schritt wurde der beschädigte Mercedes noch einmal gerammt, um den Schaden zu erhöhen. Ebenfalls lieh sich der jüngere Bruder vom älteren einen Mietwagen, sodass am Ende eine Rechnungssumme in Höhe von 13.000 Euro an die Versicherung gereicht wurde.

Der Versicherungsbetrug blieb nicht die einzige Straftat. Offensichtlich hatten die beiden Brüder Gefallen an ihrem Vorgehen gefunden und organisierten einen neuen Mittäter, der dieses Mal bewusst mit dem Mercedes kollidierte. Die Versicherer verweigerten jedoch die Zahlung in Höhe von diesmal 4.600 Euro, weshalb die Brüder tatsächlich die Chuzpe besaßen vor ein Zivilgericht zu ziehen. Das Zivilgericht wies die Klage auf Schadensregulierung ab und stellte zudem den Verdacht auf Versicherungsbetrug in den Raum.

Im nächsten Schritt ging es nun also um ein Strafverfahren vor dem Amtsgericht Rosenheim, bei dem beide Fälle rekonstruiert wurden. Die Ermittlungen ergaben schließlich, dass es sich um Versicherungsbetrug handelte, wobei der Mittäter am zweiten Unfall, ein Georgier, derzeit noch mit internationalem Haftbefehl gesucht wird. Ein pikantes Detail ist das Vorliegen zahlreicher Vorstrafen bei dem älteren der beiden Brüder sowie dessen offene Bewährung.

Am Ende des Verfahrens stand ein Geständnis und Bewährungsstrafen von 14 Monaten und 18 Monaten sowie eine Geldstrafe.

Quelle: OVB Online

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