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Ruhrgebiet: groß angelegte Ermittlungen gegen Schwarzarbeit

Ruhrgebiet: groß angelegte Ermittlungen gegen Schwarzarbeit

Im gesamten Ruhrgebiet ist es in den vergangenen Tagen zu groß angelegten Ermittlungen gegen Schwarzarbeit und Sozialbetrug gekommen. Die Ermittler nahmen dabei sowohl Büros als auch private Wohnungen unter die Lupe, in denen sich Personen aus Südosteuropa aufhielten. Der Verdacht auf Schwarzarbeit wurde vor allem deshalb formuliert, weil in der Vergangenheit immer wieder Banden im Ruhrgebiet aufgetaucht waren, die illegale Arbeitsverträge an Zuwanderer ausgegeben hatten. Auf diese Weise wurde Schwarzarbeit verübt, ohne, dass die ausführenden Arbeitskräfte immer genau wussten, dass sie gerade eine illegalen Tätigkeit nachgehen.

Die Ermittlungen fanden unter anderem in Gelsenkirchen sowie in Duisburg und Dortmund statt. Ein Teil der Problematik bestand auch darin, dass gemäß der Arbeitsverträge ein Anspruch auf Sozialleistungen erwächst. Dieser ist aber tatsächlich nicht vorhanden, sodass es sich gegenüber den Arbeitnehmern um eine Täuschung handelt.

Ein weiteres Detail besteht darin, dass es sich bereits um die zweite Kontrolle innerhalb von nur drei Monaten handelt. Seitens der Ermittler der Städte, des Zolls sowie der zuständigen Jobcenter wurde bereits angekündigt, dass auch in Zukunft Kontrollen folgen werden, bis die Problematik nicht mehr in dieser Form besteht.

Grundsätzlich ist es auch Personen aus dem EU-Ausland erlaubt, in Deutschland einer Tätigkeit nachzugehen. Es ist dabei jedoch erforderlich, dass sowohl eine Arbeitserlaubnis vorliegt als auch ordnungsgemäß angemeldet wird. Relevant ist in diesem Kontext vor allem, dass in die deutschen Sozialversicherungen für Rente, Arbeitslosigkeit sowie die Krankenversicherung eingezahlt wird. Schwarzarbeit ist jedoch oftmals lukrativer, weil hier die Summen unversteuert und bar fließen und sich die einzelnen Arbeitnehmer selbst um ihre Alterssicherung kümmern können. Vor allem, wenn lediglich für die Arbeit nach Deutschland gependelt wird, ist dieses Modell naturgemäß deutlich lukrativer.

Fakt ist jedoch auch, dass Schwarzarbeit sowie deren bandenmäßige Förderung eine Straftat darstellt, die im schlimmsten Fall auch eine Gefängnisstrafe nach sich ziehen kann. Entscheidend vor Gericht ist dabei meist die Häufung der Fälle sowie die Höhe der entgangenen Summen. Im Fall der Ermittlungen wegen Schwarzarbeit in Duisburg, Dortmund und Gelsenkirchen wurde seitens der Ermittler keinerlei Aussage hierüber getroffen.

Quelle: Radio Emscher Lippe

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