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Saarbrücken: Universität stärkt Wissen um Patentrecht

Saarbrücken: Universität stärkt Wissen um Patentrecht

Neuerdings besteht die Möglichkeit eines Fernstudiums

Die Universität des Saarlands mit Sitz in Saarbrücken hat für das kommende Semester zwei sicherheitsrelevante neue Studiengänge ins Programm genommen. Einerseits handelt es sich um den Zertifikatslehrgang „Patent- und Innovationsschutz“, andererseits um einen Studiengang namens „Entrepreneurial Cybersecurity“, der mit einem Master abgeschlossen werden kann. In letzterem Fall sollen sowohl Aspekte aus der Betriebswirtschaftslehre als auch der Informatik kombiniert werden, IT-Sicherheit und Lauschabwehr bilden die thematische Klammer.

Zielgruppe des Studiengangs „Entrepreneurial Cybersecurity“ sind junge Unternehmer, die im Bereich IT-Sicherheit tätig werden möchten. Es ist jedoch durchaus auch möglich, dass mit dem erlernten Wissen eine Position in der IT-Sicherheit eines großen Unternehmens herausspringt. Die Cybersicherheit ist einer der Aspekte. Zudem geht es auch noch um die Frage, wie eine Gründungsidee zur Marktreife entwickelt werden kann. Partner der Universität Saarbrücken ist das Cispa-Helmholtz-Zentrum. Im Idealfall steht am Ende des Studiengangs nicht nur der Master sondern auch ein bereits gegründetes eigenes Unternehmen, womit die Chancen auf einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben deutlich gesteigert werden.

Der Zertifikatslehrgang „Patent- und Innovationsschutz“ besteht bereits seit 2012. Neu ist, dass fortan auch die Möglichkeit eines Fernstudiums besteht. Hintergrund ist eine Kooperation zwischen der Patentverwertungsagentur der Saar-Universität Saarbrücken und dem Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung (ZFUW) der Universität Koblenz Landau. Zielgruppe sind unter anderen Erfinder oder Entwickler, die die Bereiche Patentrecht und Patentschutz besser einschätzen lernen sollen. Wie kann Software oder eine neu entwickelte Apparatur rechtlich geschützt werden vor Kopien oder Raub? Das Angebot soll ein Gespür für rechtliche Probleme und das Bewusstsein für den Umgang mit Schutzrechtsverletzungen wecken. Nach erfolgreichem Abschluss des ersten Semesters wird der Titel des „Patent- und Innovationsschutz-Officers“ verliehen, nach Beendigung des zweiten Semesters der Titel „Patent- und Innovationsschutz-Manager“. Für die fachliche Leitung zeichneten Im Sommer 2020 die Saarbrücker Professoren Michael Anton, Michael Beckmann, Michael Martinek und Stephan Weth verantwortlich.

Fakt ist, dass gerade im Patentrecht immer wieder Streitigkeiten entstehen und Unternehmen oftmals durch Verletzungen von Patenten Schäden in Millionenhöhe verursachen. Einerseits sind nicht alle Patente ausreichend geschützt, andererseits existieren in vielen Unternehmen keine ausreichenden Maßnahmen, die gegen den Diebstahl von Ideen oder das Abschöpfen von Informationen schützen. Entsprechend eignen sich beide angebotenen Studiengänge, um Unternehmen sicherer zu machen und erweisen sich angesichts der steigenden Bedrohungen als überaus zeitgemäß.

Quelle: Saarbrücker Zeitung
 

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