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Sabotage in Solingen: Weihnachtsmarkt betroffen

Sabotage in Solingen: Weihnachtsmarkt betroffen

Delikte wie Sabotage machen leider auch nicht vor Weihnachtsmärkten Halt. In Solingen könnte es nun zu einer besonders perfiden Form von Sabotage gekommen sein. Betroffen war ausgerechnet ein Kinderkarussel. Tatort war in diesem Fall der Solinger Weihnachtsmarkt, auf dem das nostalgische Kinderkarussel einen der Höhepunkte bildete. Unglücklicherweise kam es hier zu einem Unfall, als sich während der Fahrt der besonders beliebte Holzschlitten löste und von der rotierenden Fahrscheibe löste. Der Schlitten rutschte von der Fahrscheibe, passierte auch die Stufen und kam schließlich erst auf dem Straßenpflaster zum Stehen. Zwei Jungen, die in dem Schlitten saßen, kamen mit dem Schrecken und kleineren Verletzungen davon.

Dass es sich nicht um einen Unfall gehandelt hatte, steht für den Betreiber, offensichtlich aber auch für die örtlichen Ermittler fest. Der Betreiber stellte bereits fest, dass es sich um einen Riesenschreck handelte und die Folgen deutlich schlimmer hätten ausfallen können. Allein beim Umkippen des mehr als 100 Jahre alten Schlittens hätten erhebliche Verletzungen die Folge sein können.

Genauere Ermittlungen der Polizei lassen derweil auf Sabotage schließen. Bemerkt wurde, dass an dem Schlitten zwei dicke Bolzen in der Länge eines Fingers gelöst wurden. Einer der Bolzen konnte auch sichergestellt werden.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass der Betreiber des Fahrgeschäfts sein nostalgisches Karussel erst vier Wochen vor dem Einsatz gekauft hatte. Natürlich wurde das Gefährt vor dem Unfall diverse Male überprüft und auch seitens des TÜV und des örtlichen Bauamts kam es zu einer Abnahme. Entsprechend ist unwahrscheinlich, dass es sich um einen Defekt handelte.

Ein weiterer Aspekt, der auf Sabotage in Solingen schließen lässt, ist das Lösen der schweren Bolzen, das ohne Spezialwerkzeug nicht hätte bewerkstelligt werden können. Fraglich ist in diesem Kontext, wer ein Interesse an den Beschädigungen hatte oder ob es sich eher um einen versuchten Diebstahl gehandelt hat.

Fakt ist, dass auch in anderen Bereichen des Solinger Weihnachtsmarktes Sabotage verübt wurde. Konkret handelt es sich dabei um die Glühwein-Pyramide, den Paulaner-Stand sowie das Kerzenhaus. In allen drei Fällen wurden die betreffenden Buden aufgebrochen und im Kerzenstand kam es zudem zu Beschädigungen.

Sollten die Verantwortlichen für die Sabotage gefunden werden, so sind durchaus auch Haftstrafen möglich. Derzeit ermitteln die Behörden wegen fahrlässiger Körperverletzung, doch bei Vorsatz würden die Strafen deutlich empfindlicher ausfallen.

Quelle: Bild.de

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