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Schutz vor Industriespionage: Webcam abkleben

Schutz vor Industriespionage: Webcam abkleben

Unter dem Begriff Lauschabwehr lassen sich sowohl hochtechnische als auch einfache Maßnahmen zusammenfassen. So reicht es teilweise bereits aus, wenn die so genannte „Webcam“, also die Kamera, die in einen Notebook- oder PC-Monitor integriert ist, mit einem Klebestreifen abgeklebt wird. Dieser Tipp wurde im Herbst 2016 im Rahmen der Konferenz im Center for Strategic and International Studies (CSIS) von einem FBI-Direktor gegeben, er betrifft Unternehmen wie Privatpersonen gleichermaßen.

Hintergrund ist dabei, dass sich Hacker oftmals über die Webcam Zugang zu den Daten auf einem PC verschaffen oder gar Videokonferenzen und Skype-Telefonate mitschneiden. Indem die Kameras geschützt werden, wird zumindest dieses Einfallstor für Industriespionage geschlossen.
Interessant ist in diesem Kontext auch der angestellte Vergleich mit Autos und Häusern, die nach Angaben des FBI-Mitarbeiters ja auch abgeschlossen sind, was entsprechend für Computer gelten sollte. Mittlerweile sind sogar Fabrikate auf dem Markt, bei denen die Webcam lediglich auf Knopfdruck erscheint und sonst im Gerät versenkt wird.*

An der leuchtenden LED-Lampe erkennt man, dass die FaceTime-Kamera aktiv ist. Spyware-Tools und Geheimdienste können die LED abschalten, um Nutzer unbemerkt zu filmen. Das Gratis-Tool OverSight protokolliert die Hardware-Funktionen im Hintergrund und bittet um Erlaubnis, wenn ein Tool auf die FaceTime-Kamera oder das eingebaute Mikrofon zugreifen möchte.

Sicherheitsbewusste Nutzer wie Facebook-Chef Mark Zuckerberg kleben ihre Webcam ab, wenn sie sie nicht benutzen.
Aus Isolierband kann man sich eine einfache Lösung basteln, die man gegebenenfalls hochklappt. Bei iOS-Geräten ist die Gefahr etwas geringer, weil jede App Apples Prüfprozess bestehen muss, der Spionage-Funktionen ablehnt, und weil Apps, anders als bei macOS, die Kamera nicht im Hintergrund aktivieren können.

Mit dem Smartphone lassen sich Spionage-Tools mittlerweile aufspüren. Alles, was man dazu braucht, sind die Kamera und der Magnetometer-Sensor des Handys sowie eine App.

Tipp 1: Versteckte Kameras kann man finden, wenn man ihre Infrarotstrahlung mit der Linse des Handys sichtbar macht. Hält man das Smartphone dicht genug an eine solche Strahlungsquelle, erscheint diese als helles weißes Licht auf dem Handy-Display.

Tipp 2: Versteckte Überwachungskameras und Abhörgeräte können in der Auflistung der WLAN-Netzwerke in der näheren Umgebung auftauchen.

Tipp 3: Die Gratis-App Glint Finder gilt als Werkzeug, um per Handy versteckte Kameras zu finden. Voraussetzung zur Nutzung sind Android 2.3 und ein Magnetometer-Sensor im Handy. Er misst die elektromagnetischen Wellen, die von einigen Überwachungskameras ausgehen.

Auch wenn es keine Garantie dafür gibt, alle Geräte aufzuspüren, so hat man doch wenigstens eine Chance, nur mit einem Android-Handy oder iPhone in der Hand, versteckte Kameras zu finden. Handy-Kamera, Sensor und App reichen aus, um einen gründlichen Scan der Wohnung oder der näheren Umgebung durchzuführen.

Dass es notwendig sein kann, zeigen Vorfälle in Airbnb-Unterkünften, bei denen versteckte Kameras entdeckt wurden.

Einige Spionage-Geräte sind strafbar und Spionage-Apps wie Flexispy dürfen nicht ohne Einverständnis angewendet werden.

Vorsicht ist auch bei Messenger-Apps geboten. Fremde können ganz leicht per Trick WhatsApp-Nachrichten mitlesen.

Quelle: Computerwelt.at

Disclaimer: Die dargestellten Fälle wurden zum Schutz der Mandanten anonymisiert bzw. pseudonymisiert.