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Schwarzarbeit: Ermittlungen in Frankfurt und Offenbach

Schwarzarbeit: Ermittlungen in Frankfurt und Offenbach

Bei groß angelegten Ermittlungen gegen Schwarzarbeit in Frankfurt und Offenbach hatten die Zollbehörden im Herbst 2016 sieben Verdächtige festgenommen. Gleich 300 Ermittler waren im Einsatz und durchsuchten gleichzeitig 23 Privat- und Geschäftsräume. Nach Angaben von Zoll und Staatsanwaltschaft Frankfurt handelte es sich um einen Schlag gegen die organisierte Kriminalität wofür rund 300 Beamte im Einsatz waren.

Es ist mittlerweile davon auszugehen, dass durch die Schwarzarbeit im Rhein-Main-Gebiet ein Schaden in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro allein an Steuern entstanden ist. Im Fokus der Ermittlungen stehen gleich zwei Tätergruppen aus dem Baugewerbe, die eng zusammengearbeitet haben sollen. Konkret handelt es sich um einen so genannten Kettenbetrug, der in mehr als 100 Fällen dazu führte, dass Steuern vorenthalten wurden.

Die Unternehmen traten als Nachunternehmer auf und führten sowohl im Raum Frankfurt als auch in Süddeutschland Bauaufträge mit Schwarzarbeitern und illegalen Arbeitskräften aus. Mittels Scheinrechnungen konnte mit Schwarzgeld gezahlt werden und zudem wurden die Ermittler durch verschiedene Aktionen zur Verschleierung getäuscht. Im Zuge der Ermittlungen wurden daher Vermögenswerte im Wert von rund zwei Millionen Euro sichergestellt, hinzu kamen eine Pistole und rund 90.000 Euro an Bargeld.

Der Zoll im Rhein-Main-Gebiet konnte auch 2020 Ermittlungserfolge im Kampf gegen Schwarzarbeit verzeichnen. Fast 1.500 Strafverfahren wurden eingeleitet nach Prüfungen bei 313 Arbeitgebern. Die dabei akkumulierte Schadensumme wird auf rund 13,3 Millionen Euro geschätzt. Zudem wurden knapp 1.400 Bußgeldverfahren eingeleitet und über 2.000 Verfahren wegen Straftaten aus dem Vorjahr abgeschlossen. 

Bei den Kontrollen wurden Kontobeträge, Bargeld und Luxusgüter in Höhe von rund 4,2 Millionen Euro gesichert. Ein Schwerpunkt der Ermittlungen richtete sich gegen Arbeitgeber, die ihre schwarz gezahlten Löhne mit Hilfe von Kettenbetrug verschleierten, oft aus der Bau- und Sicherheitsbranche. Kein Unternehmen, das seine Mitarbeiter*innen ordnungsgemäß beschäftigt, kann mit Schwarzarbeitern konkurrieren.

Quelle: Frankfurter Rundschau

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