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Schwarzarbeit in Hanau: Mehr Ermittler im Einsatz

Schwarzarbeit in Hanau: Mehr Ermittler im Einsatz

Das Thema Schwarzarbeit wird seit 2015 in Hanau und Umgebung mit noch mehr Ermittlern angegangen. Konkret zog damals die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) als eine Unterabteilung des Hauptzollamts Darmstadt auf einem ehemaligen Kasernengebäude ein und arbeitete dort mit 65 Ermittlern. Das Gebäude wurde aufgrund seiner zentralen Lage und der schnellen Verbindung in die Kreise Offenbach, den Main-Kinzig-Kreis und Frankfurt am Main ausgewählt.

Schwarzarbeit im Rhein-Main-Gebiet ist aufgrund der wirtschaftlichen Stärke der Region besonders verbreitet. Immer wieder entdecken Ermittler entsprechende Fälle, die sich oftmals auf Baustellen, aber auch im Dienstleistungsgewerbe und in der Gastronomie, ereignen. Im Jahr 2015 wurden bereits mehrere Personen im Umfeld des Frankfurter Flughafens aufgrund illegaler Beschäftigung festgenommen.

Für die Stadt Hanau bedeutete die Ansiedlung der Zollermittler einen weiteren Schritt in Richtung einer kompletten Nutzung des alten Kasernengebäudes am Sophie-Scholl-Platz.* (*Quelle: Osthessen News)

Auch als Ende Februar 2020 weltweit erste Berichte über die Verbreitung des Corona-Virus veröffentlicht wurden, rückten über 500 Beamte aus zu einer Großrazzia im Rhein-Main-Gebiet, um ein Netzwerk von Reinigungs- und Scheinfirmen auszuheben. Sieben Verdächtige kamen in Untersuchungshaft. Mehrere Verdächtige sollen Steuern und Abgaben in Millionenhöhe hinterzogen haben. Über Jahre waren Arbeitskräfte bar entlohnt worden, ohne die Löhne an Finanzämter und Sozialversicherungsträger weiterzugeben, die Summe betrug mehr als fünf Millionen Euro. Zudem konnten die Einsatzkräfte Waffen sicherstellen.

Bei einigen Beschäftigten des Reinigungsunternehmens aus Frankfurt stellte sich heraus, dass sie sich mit gefälschten Papieren auswiesen.

Im selben Monat wurde ein weiterer Fall von Schwarzarbeit vor dem Landgericht in Hanau verhandelt. Ein Subunternehmer eines der größten Arzneilogistik-Unternehmen in Deutschland hatte zwischen 2007 und 2014 ausnahmslos Menschen aus Rumänien beschäftigt, um die Medikamente im gesamten Bundesgebiet auszuliefern. Da einige der Taten zu Prozessbeginn mehr als sechs Jahre zurücklagen, waren sie bereits verjährt. Als Argument der Verteidigung wurde angeführt, Rumänien sei zwar ein EU-Staat, doch erst seit 2014 hätten die Menschen des Balkanlandes ohne Arbeitsgenehmigung in Deutschland beschäftigt werden dürfen. Sein Mandant habe sich um Arbeitsgenehmigungen bemüht, jedoch vom Arbeitsamt den Hinweis erhalten, dass Rumänen nur als selbstständige Arbeitnehmer hätten arbeiten dürfen. Dass alle Fahrer einen Gewerbeschein besaßen, sollte den Vorwurf der Scheinselbstständigkeit ausräumen.

Der entstandene Schaden wurde bei der Urteilsverkündung zum Prozessende letztlich mit 386.000 Euro beziffert. Der Beschuldigte war mit einer Bewährungsstrafe glimpflich davongekommen.

Kritik an der Kontrolle von Schwarzarbeit

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit soll illegale Beschäftigung aufdecken. Die zuständige Zoll-Einheit kann nach der Analyse der Obersten Rechnungsprüfer aktuell illegale Beschäftigung und Sozialleistungsmissbrauch nicht effektiv bekämpfen. Das Problem: Über 50.000 Arbeitgeberprüfungen sollen im Jahr durchgeführt werden. Um die Vorgabe zu erfüllen, prüfe die FKS zum Teil oberflächlich und gezielt Unternehmen, bei denen das Risiko, Verstöße zu finden, gering ist. Bis 2030 soll die Behörde daher auf rund 11.700 Arbeitskräfte anwachsen.

Wenn Sie einen Fall von Schwarzarbeit überprüfen lassen möchten, beispielsweise weil ein Mitbewerber Tiefstpreise anbietet, die sich nicht rechnen können, dann sind die Detektive der A.M.G. DETEKTIV AG Ihre kompetenten Ansprechpartner.

Quelle: Osthessen News

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