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Schwarzarbeit in Heilbronn: Ermittlungen erfolgreich

Schwarzarbeit in Heilbronn: Ermittlungen erfolgreich

Schwarzarbeit in Heilbronn ist ebenso verbreitet wie in anderen Städten. Seitens der Handelskammer Heilbronn-Franken werden entsprechend umfangreiche Ermittlungen angestellt, um den unehrlich agierenden Handwerkern Einhalt zu gebieten. Allein im vergangenen Jahr gestaltete sich die Arbeit der Ermittler sieben Mal erfolgreich und es konnten am Ende Bußgeldbescheide erlassen werden. Zwei Handwerker müssen dabei besonders hohe Strafen zahlen.

In der Summe liegt die Bußgeldsumme wegen Schwarzarbeit in Heilbronn bei 81.300 Euro. In drei Fällen waren Handwerker lediglich ohne einen gültigen Eintrag in die Handwerksrolle tätig, was mit jeweils 1.800 Euro Strafe geahndet wurde. Ein anderer Handwerker verweigerte kurzerhand alle Auskünfte und war nicht kooperativ mit den Ermittlern, was ihn 1.000 Euro kostete. Problematisch war der Fall bei den drei Handwerkern, die trotz fehlenden Eintrags in die Handwerksrolle einer umfangreichen Tätigkeit nachgingen. In der Summe mussten dieses „Schwarzen Schafe“ satte 78.500 Euro entrichten.

Schwarzarbeit in Heilbronn und anderswo wird grundsätzlich von den unteren Verwaltungsbehörden bekämpft. Im Einzelnen sind dies Landratsämter, Große Kreisstädte und Stadtkreise. Bei den konkreten Ermittlungen ist jedoch immer wieder das Know-how von Handwerkskammer, der Kreishandwerkerschaften, Innungen und Verbände erforderlich. Entsprechend kommt es immer wieder zu einer engen Zusammenarbeit zwischen den Behörden und den zuständigen Kammern.

Die größten Fällen von Schwarzarbeit in Heilbronn und Umgebung lieferten ein Installateur und Heizungsbauer sowie ein KfZ-Betrieb. Im KfZ-Bereich wurde ein Unternehmen über viele Jahre ohne die entsprechenden Qualifikationen geführt — und das sogar im Hauptberuf. Die Folge war ein Bußgeldbescheid in Höhe von 24.000 Euro sowie die sofortige Schließung des Betriebs. Bei einem 39-jährigen Installateur wurde wiederum ohne Meistertitel gearbeitet und eine Ausnahmegenehmigung auf Eintragung in die Handwerksrolle verweigert. Da dieser Handwerker ebenfalls arbeitete und weder der Eintragungs- noch der Qualifikationspflicht nachkam, stand am Ende eine Strafe in Höhe von 42.000 Euro.

Grundsätzlich entstehen durch Schwarzarbeit im Handwerk sowohl finanzielle Schäden als auch Risiken, beispielsweise durch mangelnde Fachkenntnisse und Gewährleistung. Es ist daher auch seitens der Auftraggeber zu vermeiden, mit verdächtigen Handwerkern zusammen zu arbeiten.

Quelle: Stimme.de

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