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Schwarzarbeit in Köln: Prozess gegen Gerüstbauer

Ein großer Fall von organisierter Schwarzarbeit in Köln wird derzeit vor dem Landgericht verhandelt. Vor Gericht steht der Angeklagte Domenic C., der den Ermittlungen zufolge vor allem Schwarzarbeit im Gerüstbau organisiert und daran profitiert haben soll. Die Staatsanwaltschaft ist von der Schuld des 36-jährigen ehemaligen Rockers überzeugt und dieser hat gegenüber der Polizei offensichtlich auch schon ein Geständnis abgelegt.

In der Anklage geht es um Schwarzarbeit und damit auch um die Hinterziehung von Steuern und Abgaben zu den Sozialversicherungen. Nach Angaben der Kläger hat der Täter „aus grobem Eigennutz“ gehandelt und damit einen Schaden in Höhe von rund zehn Millionen Euro verursacht. Die Schwarzarbeit wurde durch die Gründung von Scheinfirmen verschleiert und konnte durch den Einsatz von Strohmännern als Geschäftsführer eine ganze Weile aufrecht erhalten werden. Dabei wurden die Mitarbeiter so gut wie nie bei den Sozialversicherungsträgern angemeldet und erhielten ihre Löhne zumeist in bar.

Domenic C. war jedoch offensichtlich nicht der Kopf der Schwarzarbeit -Mafia, sondern fungierte als rechte Hand und Urlaubsvertretung seines Bruders Carmelo. Indem der Angeklagte jedoch als Geldbote arbeitete und zudem in alle geschäftlichen Vorgänge eingeweiht war, erwächst eine große Mitschuld. Der 37-jährige Carmelo befindet sich bereits in Haft, doch führte Domenic C. auch nach dessen Festnahme sein luxuriöses Leben weiter. So wurden im Rahmen der Ermittlungen wegen Schwarzarbeit in Köln eine Fülle an Luxusuhren sichergestellt und auch ein Motorrad der Marke Harley-Davidson ging den Ermittlern ins Netz.

Trotz der Schwere der Vorwürfe ist Domenic C. derzeit wieder auf freiem Fuß, während sein Bruder als vermeintlicher Haupttäter in Haft bleibt. Einer der Gründe für die Inhaftierung ist die vorherige Auffälligkeit des älteren Bruders, was übrigens auch für die ebenfalls an der Tat beteiligte und inhafttierte Regina H. gilt. Die 51-Jährige gilt ebenfalls als eine der Drahtzieherinnen in dem Fall.

Der Prozess wird in den kommenden Wochen und Monaten fortgesetzt. Zu erwarten sind Haftstrafen sowie Geldstrafen, womit zumindest ein Teil des entstandenen Schadens ersetzt werden könnte.

Quelle: Bild.de

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