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Schwarzarbeit in Krefeld: vor allem Reinigungsfirmen im Visier

Schwarzarbeit in Krefeld: vor allem Reinigungsfirmen im Visier

Das Thema Schwarzarbeit hat zuletzt zu umfangreichen Ermittlungen in Krefeld nahe Düsseldorf geführt. In der nordrhein-westfälischen Großstadt geriet oftmals auch die Reinigungsbranche ins Visier der Ermittler. Nach Ansicht der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt gingen die Ermittler in diesem Bereich jedoch deutlich zu lax vor und sollten noch mehr kontrollieren. Hintergrund dieser Forderung ist die Vermutung, dass vor allem in dieser Branche viel Schwarzarbeit ausgeübt wird und es zudem immer wieder zu einem Unterschreiten des gesetzlichen Mindestlohnes und sogar Lohnprellerei kommt. Durch gezielte Ermittlungen ließe sich diesem Treiben Einhalt gebieten, was auch den Mitarbeitern in den Betrieben zugute käme.

Die Zahlen unterstreichen die Forderungen der Gewerkschaft. So hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim zuständigen Hauptzollamt Krefeld im vergangenen Jahr exakt 96 Reinigungsbetriebe in der gesamten Region bzw. im gesamten Zollbezirk unter die Lupe genommen. Allein in Krefeld sind es jedoch bereits 62 Betriebe und dies betrifft lediglich das Stadtgebiet. Es zeigt sich daher, dass eine Fülle an Betrieben überhaupt nicht kontrolliert wurden und es vermutlich auch kaum zu wiederholten Kontrollen kam.

Eines der Probleme der Ermittler besteht im Mangel an Personal. Bedenkt man jedoch, dass der Schaden durch Schwarzarbeit allein in der Reinigungsbranche im letzten Jahr bei mehr als 1,2 Millionen Euro lag, so würde sich ein genaueres Hinschauen durchaus lohnen. Auch wurden im vergangenen Jahr 174 Ermittlungsverfahren gegen Unternehmen aus der Branche eingeleitet, was ebenfalls dafür spricht, dass nicht jeder sauber arbeitet.

Der Mindestlohn im Bereich Gebäudereinigung liegt bei 10,30 Euro pro Stunde. Wer als Fassadenreiniger arbeitet, bringt es sogar auf 13,55 Euro. Für die Unternehmen ist verpflichtend, dass diese Beträge auch gezahlt werden, was von Seiten der Behörden kontrolliert wird. Anderenfalls sind Bußgelder zu zahlen, die allerdings nach Ansicht vieler Kritiker noch nicht hoch genug bemessen sind und daher kaum abschrecken. Es gibt also noch eine Menge zu tun, bis auch im Reinigungsbereich wieder bessere Zustände herrschen.

Quelle: RP Online
 

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