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Schwarzarbeit in Ludwigsburg: Stuckateure wehren sich

Schwarzarbeit in Ludwigsburg: Stuckateure wehren sich

Schwarzarbeit in Ludwigsburg macht auch dem Stuckateurhandwerk zu schaffen. Dabei geht es nicht nur um Arbeiten, die ohne Sozialversicherung erbracht werden, sondern auch um die unrechtmäßige und nicht sach- und fachgerechte Ausübung bestimmter Tätigkeiten.Hintergrund ist dabei, dass eine Reihe von Arbeiten einer Zulassung als Stuckateur bedürfen und dies im Rahmen von Bauvorhaben immer wieder ignoriert wird.

In Ludwigsburg greift die Stuckateurinnung nun zu einer Form der Selbsthilfe. Wann immer auf Fahrzeugen von außerhalb des Kreises für Dienstleistungen im Bereich des Stuckateurhandwerks geworben wird, können diese gemeldet werden. Der Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg (SAF) fordert in diesem Zusammenhang explizit zur Mithilfe bei den Ermittlungen gegen Schwarzarbeit auf und bittet darum, jedwede Auffälligkeit zu melden. Schwarzarbeit meint in diesem Kontext nicht nur Arbeiten nach der landläufigen Definition unerlaubten Handelns, sondern auch die Ausübung von Tätigkeiten, die das Vorhandensein eines Meisterbriefs erfordern.

Die Problematik besteht darin, dass es sich oftmals um so genannte „Garagenfirmen“ handelt, die ihre Dienste deutlich unterhalb der Marktpreise anbieten. Auf diese Weise wird unlauterer Wettbewerb betrieben und die echten Stuckateure erhalten eine Konkurrenz, gegen die kaum ein Kraut gewachsen ist. Problem dabei ist auch, dass die Wettbewerber ihr komplettes Werkzeug in einem Kleinbus unterbringen und daher deutlich geringere Kosten als echte Handwerksbetriebe haben.

Die Form der Ermittlungen gegen Schwarzarbeit, die nun in Ludwigsburg Anwendung finden soll, ist bereits unter der Bezeichnung „Regensburger Modell“ bekannt. Vor vier Jahren hatten sieben Bauinnungen in Ostbayern die Kooperation beschlossen, um schwarze Schafe herauszufinden und zu sanktionieren. Aufgrund des großen Erfolges soll nun auch in dem Ort unweit von Stuttgart ähnlich vorgegangen werden.

Die Folgen für Schwarzarbeit bzw. die Ausführung zulassungspflichtiger Arbeiten können allein aufgrund der unzulässigen Werbung bei bis zu 3.000 Euro Geldstrafe liegen.Hinzu kommen natürlich noch die Sanktionen, wenn auch Schwarzarbeit im klassischen Sinne geleistet und nachgewiesen wurde.

Quelle: Ludwigsburger Kreiszeitung

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