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Schwarzarbeit: Schäden steigen bundesweit an

Schwarzarbeit: Schäden steigen bundesweit an

Die Schäden, die Jahr für Jahr durch Schwarzarbeit in Deutschland verursacht werden, steigen offensichtlich stetig an. Aktuell beziffern Ermittler die Summe auf fast eine Milliarde Euro, wenngleich der Zoll 2017 wieder schärfer als in den Vorjahren kontrolliert hat. Sowohl die Partei „Die Grünen“ als auch die Gewerkschaften fordern daher eine Verstärkung der Kontrollen. Experten vermuten, dass die Fälle von Schwarzarbeit, die aufgedeckt werden, nur die Spitze des sprichwörtlichen Eisbergs darstellen und tatsächlich deutlich mehr Delikte verzeichnet werden könnten. Nichtsdestotrotz lag der Schaden im Jahr 2017 um rund 20 Prozent höher als noch 2016, was durchaus als alarmierend angesehen werden kann.

2017 fanden Ermittlungen bei 52.209 Arbeitgebern statt, was in diesem Bereich eine Steigerung um 29 Prozent bedeutet. 2014 lag die Zahl der Kontrollen von Schwarzarbeit jedoch noch deutlich höher, was mit der Einführung des Mindestlohnes zu tun hat. Dessen Einhaltung muss seither ebenfalls von der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls überwacht werden, was ein enormes Maß an Mehrarbeit bedeutet.

Schwarzarbeit ist in ganz Deutschland verbreitet. Zuletzt fand eine groß angelegte Kontrolle in Nordrhein-Westfalen und damit unter anderem in Köln und Düsseldorf statt. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass auch andere Ballungszentren wie das Rhein-Main-Gebiet mit Frankfurt, Wiesbaden, Hanau oder Mainz betroffen ist.

Hinsichtlich der Branchen, in denen Schwarzarbeit ausgeübt wird, liegt das Hotel- und Gaststättengewerbe bei den Kontrollen an der Spitze. 2017 wurden in diesem Bereich rund 8.200 Arbeitgeber überprüft, was jedoch lediglich sechs Prozent der angemeldeten Betriebe in Deutschland entspricht. Dennoch brachte jede zehnte Kontrolle einen Gesetzesverstoß ans Licht, sodass mehr Kontrollen durchaus erfolgversprechend wären.

Bereits in den Jahren zwischen 2015 und 2017 wurde die Personaldecke bei den Ermittlern gegen Schwarzarbeit um 1.147 Personen aufgestockt. Gefordert wird jedoch eine weitere Erhöhung, da mehr und mehr Mitarbeiter aus dem Dienst ausscheiden und zudem auch Aufgaben im Asylbereich oder bei der Sicherung von Grenzen übernommen werden müssen.

Quelle: Handelsblatt
 

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