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Speyer: Videoüberwachung an Helmut Kohls Grab

Speyer: Videoüberwachung an Helmut Kohls Grab

Es ist eine Videoüberwachung der besonderen Art. Im rheinland-pfälzischen Speyer wird das Grab des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl mit Kameras geschützt. Die Videoüberwachung in Speyer wurde auf Anweisung der Witwe Helmut Kohls, Maike Kohl-Richter installiert und scheint sich in vollem Einklang mit den Gesetzen zu befinden. Seitens der Stadt Speyer wurde in diesem Kontext bereits bestätigt, dass die Videoüberwachung existiert, wenngleich kein konkreter Anlass existiert. Entsprechend geht es offensichtlich eher um das Schaffen maximaler Sicherheit für das Grab des ehemaligen Staatsmannes als um eine existierende Bedrohung.

Vorausgegangen war die Beauftragung eines privaten Wachdienstes durch Maike Kohl-Richter. Dieser hat seinen Dienst aufgenommen, nachdem die Stadt den bereits bestehenden Vertrag zur Sicherung des Grabes nicht weitergeführt hatte.

Bereits zum jetzigen Zeitpunkt besteht eine besondere Sicherheit für das Grab Helmut Kohls. Abgesehen von der Videoüberwachung, die in Speyer in dieser Form ihresgleichen suchen dürfte, existiert auch ein grüner Gitterzaun aus Metall, mit dem die Grabanlage gegenüber dem städtischen Adenauer-Park abgegrenzt wird. Es handelt sich um den Friedhof des Speyerer Domkapitels.

Die Barriere, die Helmut Kohls Grab abschirmt, ist aktuell noch ein Provisorium. Die Barriere ist rund ein Meter hoch und dürfte durch die Videoüberwachung und das Engagement eines Sicherheitsdienstes noch wehrhafter ausfallen.

Fraglich ist in diesem Kontext, ob auch andere Gräber auf Wunsch der Hinterbliebenen auf diese Art geschützt werden dürfen oder ob es sich hier um einen rechtlichen Ausnahmefall handelt. Des Weiteren ließe sich durchaus anmerken, dass es sich um eine Videoüberwachung ohne konkreten juristischen Anlass handelt und die Kameras möglicherweise den öffentlichen Raum ins Visier nehmen. Es ist fast sicher davon auszugehen, dass sich auch Kritiker an der Videoüberwachung in Speyer finden werden. Aktuell existiert allerdings nur ein Schild, das auf die Kameras hinweist, während diese noch nicht einwandfrei identizifiert werden konnten.

Bereits bei der Beerdigung des Politikers wurde eine Videoüberwachung eingesetzt, die laut Polizei zur Sicherheit der Gesamtveranstaltung auf dem Domvorplatz sowie den Bereichen rund um Maximilianstraße, kleine Pfaffengasse, Rheinallee und den Adenauerpark beigetragen haben.

Quelle: Volksfreund.de

Disclaimer: Die dargestellten Fälle wurden zum Schutz der Mandanten anonymisiert bzw. pseudonymisiert.