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Spionage in Bonn: Ermittlungen gegen Telekom-Mitarbeiter

Spionage in Bonn: Ermittlungen gegen Telekom-Mitarbeiter

In einem Fall von Industriespionage in Bonn wurden im Somer 2016 Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter der Deutschen Telekom durchgeführt. Im Raum stand der Verdacht, dass Informationen des Unternehmens an einen Wettbewerber aus China weiterverkauft wurden. Der Preis: 150.000 Euro. Folgt man dem Stand der Ermittlungen, so wendete sich das chinesische Unternehmen mit dem Ziel der Industriespionage direkt an den Mitarbeiter, um diesem ein Angebot zu unterbreiten. Konkret betroffen ist die Einkaufsgesellschaft BuyIn, bei der es sich um ein Joint-Venture von Telekom und Orange handelt.

Seitens des magentafarbenen Unternehmens wurde zunächst keinerlei Aussage getätigt, da das Verfahren noch lief. Fakt ist jedoch, dass BuyIn aufgrund der Industriespionage Anzeige erstattete und der Mitarbeiter entlassen wurde. Darüber hinaus wurden Rechtsanwälte in und außerhalb Europas kontaktiert. Erst, nachdem der Mitarbeiter gegenüber seinem Arbeitgeber ein Geständnis abgelegt hatte, wurden die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft eingeleitet.

Seitens der Behörden wurde diese Vorgehensweise kritisiert, denn offensichtlich wäre die Industriespionage leichter aufzuklären gewesen, wenn die Ermittler früher tätig geworden wären. Auf der anderen Seite steht als Argument der Telekom, dass nicht gegen einen unschuldigen Mitarbeiter ermittelt werden sollte.*

Immer öfter werden deutsche Firmen Opfer von Cyberangriffen. Wie im Sommer 2019 bekannt wurde, vermutet Berlin dahinter auch aus China Versuche, an Geschäftsgeheimnisse zu gelangen. Telekom-Experten sehen die Hauptzielsetzung chinesischer Hacker wie die der Gruppen „Stone Panda“ und „Comment Crew“ beim Datendiebstahl, Diebstahl geistigen Eigentums und geschützter Herstellungsverfahren. Beide sollen staatlich gefördert sein. Chinas Ziel: In den nächsten Jahren zum Technologieführer in mehreren Schlüsselbereichen zu werden. Peking, so wird vermutet, wendet bei der Verfolgung von „Made in China 2025“ auch Cyberspionage an.

Oft merken Unternehmen nicht einmal, dass Hacker bei ihnen aktiv waren. Die Bundesregierung versucht seit Jahren, ein No-Spy-Abkommen mit Peking abzuschließen, um Industriespionage aus China einzudämmen. Die Mittel, um sich gegen Angriffe zur Wehr zu setzen, sind begrenzt. Selbst große Dax-Firmen wurden bereits Opfer von vermutlich aus China kommenden Angriffen. Hackergruppen mit Verbindungen zum Staat werden als „Advanced Persistant Threats“ bezeichnet, sie agieren mit hoher Professionalität und großer Ausdauer.

Die A.M.G. Detektiv AG® als Partner der Wirtschaft

Wirtschaftskriminalität kommt in allen Branchen und allen Betriebsgrößen vor. Mit mehr als 100 Milliarden Euro pro Jahr lag der geschätzte Gesamtschaden Ende 2019 fast doppelt so hoch wie noch vor zwei Jahren. Besonders Kosten für Ermittlungen und Rechtstreitigkeiten fallen hier an. Diese Statistik beinhaltet digitale wie analoge Angriffe, zu denen die Beschädigung von Kabeln oder der Diebstahl von Computern zählt. In einem Drittel der Fälle machen die Firmen laut Umfrage ehemalige Mitarbeiter verantwortlich.

Professionelle Ermittlungen in Unternehmen zählen seit über vier Jahrzehnten zu den Kernkompetenzen der A.M.G. Detektiv AG. Unsere Wirtschaftsdetektive werden beauftragt, wenn ein Verdachtsmoment noch nicht für eine Anzeige ausreicht, oder wenn die Unternehmensleitung von einer polizeilichen Anzeige bewusst absehen möchte. 

Die Detektei A.M.G. DETEKTIV AG arbeitet eng mit einem Netzwerk aus erfahrenen Rechtsanwälten, ehemaligen Kriminalisten und IT-Spezialisten zusammen, um effiziente Ergebnisse liefern zu können, die als Beweis vor Gericht standhalten.

Quelle: General-Anzeiger

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