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St. Augustin: Personensuche künftig auch mit Drohne

St. Augustin: Personensuche künftig auch mit Drohne

In St. Augustin zwischen Bonn und Köln setzt die Feuerwehr bei der Personensuche fortan auf technische Hilfe. Gemeint sind damit Drohnen, die in Form so genannter Quadrocopter zum Einsatz kommen sollen. Es handelt sich dabei um die erste Drohne der Feuerwehr im Rhein-Sieg-Kreis und ein probates Mittel, um die Suche nach vermissten Personen künftig effizienter zu gestalten. Zu diesen Zweck wurde der Quadrocopter mit Kameras ausgestattet, die aus der Luft auch schwer zugängliches Terrain ins Visier nehmen können. Das Praktische an dieser besonderen Form der Drohne ist die leichte Steuerung, da gleich mit mehreren Rotoren geflogen wird und so maximale Stabilität in der Luft herrscht.

Dass es sich lediglich um eine Spielerei handelt, weisen vertreter der Ermittler entschieden zurück. So wurden die Drohnen bereits in einen Einsatzplan „Wasser/Eis“ einbezogen und solll vor allem bei der Suche nach vermissten Personen in fließenden Gewässern gute Dienste leisten. Des Weiteren lässt sich mit dem Gerät bei Hochwasser die Lage erkunden oder auch bei Großbränden die Ursache bzw. der Brandherd ermitteln, ohne dabei Personen in Gefahr zu bringen.

Anders, als das Verhalten mancher privater Drohnenbesitzer zeigt, müssen sich die Einsatzdrohnen für die Personensuche an enge Vorgaben hinsichtlich des Schutzes des Luftraums halten. So wurden bereits vor der Anschaffung diverse Genehmigungen bei der nordrhein-westfälischen Landesregierung in Düsseldorf eingeholt. Hierzu gehört auch die Berechtigung, die Drohne nicht nur zur Personensuche, sondern auch über Menschenansammlungen zu nutzen. Des Weiteren steht fest, dass bei Einsatz von Rettungshubschraubern keinesfalls mit Drohnen gearbeitet werden darf, um nicht den Luftraum zu gefährden.

Ebenfalls werden nun gleich neun Feuerwehrleute an den Fluggerät ausgebildet und sollen dessen Flugeigenschaften sprichwörtlich wie aus dem „EffEff“ beherrschen. Neben der Investition in der Drohne wurden auch mehrere zusätzliche Akkus sowie weiteres technisches Zubehör angeschafft. Interessant ist dabei die Frage, ob sich die Technik flächendeckend durchsetzt. Manche Experten gehen davon aus, dass bald nicht nur die Personensuche, sondern auch eine Fülle anderer – potenziell gefährlicher – Einsätze von unbemannten Fluggeräten übernommen wird. Bedenkt man, dass bereits Schutzanzüge für den Einsatz mit Chemikalien rund drei Mal so viel kosten, so handelt es sich hier um ein überaus wirksames und zudem kostensparendes Mittel.

Quelle: General Anzeiger Bonn

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