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Tatort: Versicherungsbetrug in Dresden im TV-Krimi

Tatort: Versicherungsbetrug in Dresden im TV-Krimi

Es kommt in der Tat selten vor, dass Versicherungsbetrug Teil eines TV-Krimis ist. Im letzten Tatort ging es jedoch unter anderem um dieses Thema und um die damit verbundenen Auswirkungen. In Dresden ermittelten wie eh und je die Kommissarinnen Karin Gorniak (gespielt von Karin Hanczewski) und Henni Sieland (Alwara Höfels). Unter dem Titel „Auge um Auge“ gelang dem Erfinder der TV-Serie Stromberg (die ebenfalls in der Versicherungsbranche spielt) ein überaus unterhaltsamer Krimi.

Eines der Themen im Tatort ist eine „schwarze Liste“, auf der diejenigen Versicherten stehen, die bereits bei einem oder mehreren Versicherungskonzernen unangenehm aufgefallen sind. In der Tat existieren vergleichbare Listen, bei denen es sich jedoch um eine Abwehr gegen Versicherungsbetrug handelt. Die Rede ist vom bewährten Hinweis- und Informationssystem (HIS), mit dem die Gemeinschaft der Versicherten vor Betrügern geschützt wird. Wer einen Versicherungsbetrug begangen hat oder im Verdacht eines solchen steht, kann sich in dieser Datei wiederfinden. Die Folge ist entweder die Ablehnung durch einen Versicherer oder zumindest die genau Prüfung von Sachverhalten und Schadensmeldungen.

Natürlich stand auch im Tatort aus Dresden wieder einmal Mord im Mittelpunkt. Konkret wurde ein Abteilungsleiter umgebracht und nach und nach offenbarte sich ein Netz aus Intrigen und Bösartigkeiten sowie jede Menge Geldgier. Dies zeigt sich auch daran, dass seitens der Versicherungen keine Schadensregulierung übernommen werden soll, sondern mit Gegengutachten die Position der Antragssteller geschwächt wird.

Interessant an dem Tatort ist die große gesellschaftliche Bedeutung. Zeitungen stellen nach der Sendung unter anderem die Frage, wie häufig Versicherungsbetrug tatsächlich vorkommt und ob Versicherungen tatsächlich Privatdetektive einsetzen. Letzteres kann immer dann vorkommen, wenn Versicherungsbetrug vermutet wird und ist für die Unternehmen ein probates Mittel um beispielsweise eine vorgetäuschte Krankheit aufzudecken.

Die Kritiken für den Tatort aus Dresden fielen in diesem Fall durchwachsen aus. Die Kritik entzündete sich jedoch nicht an der vermeintlich unrealistischen Darstellung der Machenschaften von Versicherungen, sondern an einer Reihe anderer Details.

Um sich vor Betrug zu schützen, unterhalten deutsche Versicherungen ein System mit Daten von Versicherten, die auffällig wurden. Kaum ein Kunde weiß davon. Die Einträge in der HIS-Datenbank, dem Hinweis- und Informationssystem, können sogar für ehrliche Versicherte ein Problem werden, wenn sie viele teure Schäden melden. Das System arbeitet zum Vorteil der Versicherten, denn jährlich entsteht ein Schaden von knapp vier Milliarden Euro aufgrund betrügerischer Angaben. Das System wird von der informa HIS GmbH gemäß den Maßgaben des Datenschutzgesetzes betrieben.

Quelle: Bild

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