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Tegernsee: Schwarzarbeit weit verbreitet

Tegernsee: Schwarzarbeit weit verbreitet

Das Thema Schwarzarbeit ist auch in der überdurchschnittlich reichen Region rund um den Tegernsee weit verbreitet. Journalisten bemängeln in diesem Zusammenhang, dass weder Anwälte für Steuerrecht noch die Vertretung der Handwerker offen über diesen Missstand sprechen und nennen konkrete Beispiele, in denen es im Tegernseer Tal zu Schwarzarbeit kommt. Besonders problematisch ist dies im Oberland, da sich dort die meisten Handwerks- und Gastronomiebetriebe finden. Beide Branchen gelten traditionell als anfällig gegenüber Schwarzarbeit.

Im Rahmen des Artikels werden jedoch noch weitere Beispiele dokumentiert und zudem beschrieben, auf welche Weise die Schwarzarbeit verschleiert wird. So arbeiten manche KfZ-Mechaniker augenscheinlich auch noch in der heimischen Garage und bessern auf diese Weise ihr Salär auf. Ebenfalls ist von Kellnern die Rede, die manche Gerichte schlichtweg nicht abrechnen und in die eigenen Tasche kassieren. Die Liste ließe sich nach Angaben von Insidern noch deutlich erweitern.

In einem Gespräch, bei dem der Gesprächspartner unter falschem Namen aussagt, wird darüber gesprochen, dass die Schwarzarbeit bereits seit Generationen verübt wird. Gerade bei Handwerkern soll die Quote bei mehr als 50 Prozent liegen und oftmals wird das Prinzip des Nebenverdienstes nach Feierabend von Vater zu Sohn weitergegeben. Betroffen sind vor allem Angestellte in mittelgroßen Betrieben. In den Großunternehmen ist zu viel Arbeit, um noch nach Feierabend dazu zu verdienen und auch in Kleinbetrieben sind die Möglichkeiten offensichtlich eingeschränkt. Ebenfalls wird darauf hingewiesen, dass mit einem Gehalt allein keine Möglichkeit zum Ernähren einer Familie besteht und Schwarzarbeit damit fast schon eine Notwendigkeit darstellt.

Prognosen ergeben, dass eine Änderung des Systems so gut wie ausgeschlossen ist und Kontrollen führen vor allem im ländlichen Gebiet meist ins Leere. Zudem steht sogar die Vermutung im Raum, dass kleinere Delikte schlichtweg nicht ermittelt sondern toleriert werden.

Für Deutschland schätzt das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung in Tübingen, dass Schwarzarbeit rund 10,8 Prozent der offiziellen Wirtschaftsleistung ausmacht. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Rosenheim überprüfte allein 2014 rund 5.000 Personen und 2.500 Betriebe im gesamten Oberland, leitete jedoch auch nur in zehn Prozent der Fälle ein Strafverfahren ein. Der Schaden belief sich hierbei allerdings auf stolze 49 Millionen Euro im gesamten Bezirk.

Quelle: Tegernseer Stimme

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