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Umfangreiche Ermittlungen gegen Schwarzarbeit in NRW

Umfangreiche Ermittlungen gegen Schwarzarbeit in NRW

Konzertierte Aktion gegen Hunderte Baufirmen

Im Kampf gegen die Schwarzarbeit ist es in ganz Nordrhein-Westfalen zu umfangreichen Ermittlungen gekommen. Die Ermittler gingen im Rahmen einer konzertierten Aktion gleich gegen Hunderte Baufirmen vor und nahmen im Zuge ihrer Großrazzia acht Personen fest. Nach Angaben der Behörden handelte es sich um den bislang größten Schlag gegen organisierte Schwarzarbeit in NRW. Sage und schreibe 450 Bauunternehmen sollen an den Straftaten beteiligt gewesen sein und verursachten dabei einen Schaden, der mit 48 Millionen Euro beziffert wird.

Im Rahmen der Ermittlungen wurden 1.100 Beamte von Polizei und Zoll eingesetzt. Durchsucht wurden 140 Wohnungen und Büros, wobei gegen sechs Männer und zwei Frauen Haftbefehle ergingen und ausgeführt wurden. Im Zuge der Fahndung beschlagnahmten die Ermittler zudem jede Menge Waffen, größere Mengen an Bargeld sowie verschiedene Fahrzeuge. Die Polizei stützte sich im Zuge ihrer Arbeit auch auf die Mitarbeiter der Ermittler der Spezialeinheit GSG 9.

Die Schwarzarbeit erfolgte durch das Ausstellen von Scheinrechnungen. Dabei wurden Leistungen abgerechnet, die niemals erbracht wurden. Das Geld wurde zunächst überwiesen und dann in Bar zurückgezahlt, wobei stets eine Provision in Höhe von zehn Prozent einbehalten wurde. „Gekauft“ wurden die Scheinrechnungen von mindestens 450 Personen gegen die allesamt Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde.

Die Ermittlungen wegen Schwarzarbeit wurden von der Oberstaatsanwaltschaft Wuppertal koordiniert. Da es sich um einen Fall von organisiertem Verbrechen handelte, wurde bereits seit 2016 gefahndet und erst jetzt zugeschlagen. Die Ermittler stellten in diesem Zusammenhang fest, dass auch 14 Scheinfirmen existiert hatten, die über 28 Strohmänner gesteuert wurden. Die Rede ist in diesem Kontext von „Servicefirmen“, die eine Weile existierten, dann jedoch abgemeldet wurden, um keinen Verdacht zu erregen.

Hinsichtlich der zu erwartenden Strafen liegt durchaus auch Haft von bis zu zehn Jahren im Bereich des Möglichen. Hinzu kommt, dass hohe Schadenersatzforderungen im Raum stehen. Das Strafmaß richtet sich jedoch auch beim kommenden Prozess wegen Schwarzarbeit nach der Kooperationsbereitschaft der Angeklagten.

Wenn Sie einem Verdacht auf Schwarzarbeit nachgehen möchten, steht Ihnen die A.M.G. Detektiv AG gerne beratend zur Seite.

Quelle: Zeit.de
 

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