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Ungewöhnliche Form von Sabotage in Tirol

Ungewöhnliche Form von Sabotage in Tirol

Täter bleiben oft unbekannt

Im Tiroler Ort Zirl ist es im Mai 2016 zu einem besonders ungewöhnlichen Fall von Sabotage gekommen. Bislang unbekannte Täter fälschten eine Straßenmarkierung, wodurch sich eine Kurzparkzone in eine reguläre Parkfläche verwandelte. Die Straftat oder der Bubenstreich erfolgte, indem die Schilder, die die Kurzparkzone auswiesen, kurzerhand abgeschraubt wurden. Darüber hinaus nutzten die Täter Farbe für die Sabotage und änderten die am Boden angebrachten Markierungen.

Die Problematik für die Stadt besteht nun darin, dass die veränderten Parkzonen offiziell rechtskräftig sind und niemand, der dort parkt, belangt werden konnte. Dies galt ungeachtet der Tatsache, dass den Saboteuren bei manchen Parkplätzen die weiße Farbe ausgegangen ist und stattdessen in Hellblau markiert wurde.

Die Ermittler gehen von einem Schaden in Höhe von rund 300 Euro aus, sind jedoch bislang nicht fündig geworden. Zunächst sollte die Kurzparkzone auch nicht wieder hergestellt werden, womit die Sabotage letztlich den gewünschten Erfolg gebracht hat.

Sieben Monate lang setzte der Saboteur dadurch die Kurzparkzone außer Kraft. Im Dezember 2016 endete der Spaß. Der „Zirler Kurzpark-Witz“ fand seinen Schlussakt, als der Gemeinderat beschloss, die Kurzparkzone in der Morigglgasse wieder einzuführen. Die erforderlichen Verkehrsschilder, die entwendet worden waren, bestellte man dafür neu. Wer sich den Scherz erlaubt hatte, blieb weiterhin unklar. Die Kurzparkzone war nicht gebührenpflichtig, die Autofahrer mussten nur die Höchstparkdauer einhalten. Der Gemeinde entgingen durch den Scherz daher lediglich Strafgelder. Neue Schilder und weiße Farbe kosten rund 500 Euro.

Weniger harmlos war ein Fall von Sabotage im Straßenverkehr, der im August 2020 bekannt wurde. Im Landkreis Donau-Ries kam es seit Jahresbeginn zu lebensbedrohlichen Handlungen gegen Autofahrer. Unbekannte lockerten Radschrauben an 77 parkenden Autos, meist am linken Vorderrad. Vier Mal kam es deshalb zu Unfällen, glücklicherweise ohne Verletzte. Die Fahrer waren meist schnell auf Unregelmässigkeiten aufmerksam geworden durch Geräusche und Vibrationen am Lenkrad. Sie hielten und bemerkten die lockeren Radmuttern. Die Serie hatte in Buchdorf begonnen. Auch Traktoren und zwei Hebebühnen waren betroffen.
 

Quelle: Tiroler Tageszeitung

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