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Uni-Projekt: simulierte Industriespionage in Furtwangen

Uni-Projekt: simulierte Industriespionage in Furtwangen

Industriespionage als Inhalt eines Lehrfilms

Das findet sich derzeit im baden-württembergischen Furtwangen. Studierende der HFU arbeiten gemeinsam mit der ortsansässigen Firma Siedle zusammen, um die drohenden Gefahren durch Drohnen zu demonstrieren. Das Fluggerät zeigte sich dabei in der Lage, in unmittelbarer Nähe der Fenster des Betriebs zu schweben und dort Aufnahmen zu machen. Vor allem aber wurde für die Industriespionage in Furtwangen noch nicht einmal besonders fortschrittliche Technik genutzt, sondern die Gefahr lässt sich ohne Weiteres auch mit handelsüblichem Equipment herstellen.

In dem Film zur Industriespionage geht es auch um die Frage, wie die Lauschabwehr organisiert werden kann. Des Weiteren tritt der HFU-Lehrbeauftragte für Kriminalistik und Kriminologie auf und gibt ein Interview, in dem das Thema Industriespionage in den Fokus rückt. Hintergrund der Thematik ist der Studiengang „Security and Safety Engineering“, dem es bislang noch an Lehrmaterialien fehlt.

Der nun vorliegende Film entstand in Eigenregie der Studierenden und dauert 13 Minuten. Ziel ist einerseits das Vermitteln von Inhalten gegenüber den Studentinnen und Studenten, andererseits aber auch die Sensibilisierung in den Betrieben. Die Firma Siedle räumte dazu ein, dass das gewählte Thema „ganz und gar nicht aus der Luft gegriffen“ ist, sondern den Alltag des Unternehmens widerspiegelt. Entsprechend ist man froh, dass Tipps für den Umgang mit Industriespionage und die Lauschabwehr gegeben werden.

Generell betreffen Industriespionage aber auch Sabotage vielfach Unternehmen aus dem Mittelstand. Insbesondere dann, wenn hier auf Technologie und Innovation gesetzt wird, rücken die Firmengeheimnisse schnell in den Fokus. Die Spionage geht keineswegs nur von ausländischen Regierungen und Geheimdiensten aus, sondern kann auch – ganz handfest – von konkurrierenden Unternehmen in Auftrag gegeben werden.

Der Angriff mit Drohnen ist dabei nur eines der Szenarien. Generell kann Industriespionage auch in Form von eingeschleusten Praktikanten oder bestochenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder als Computerkriminalität betrieben werden. Für eine effiziente Lauschabwehr ist wichtig, dass die Gefahren erkannt und deren Bedeutung Ernst genommen wird.

Die Gefahr von Industriespionage hat in den vergangenen Jahren drastisch zugenommen. Die Schäden liegen im dreistelligen Milliardenbereich. Die digitale und analoge Souveränität Deutschlands muss nachhaltig durch Massnahmen gestärkt werden. In der Debatte um 5G ist die Frage, welcher Anbieter von 5G-Netzwerkkomponenten am Ausbau beteiligt wird, keine rein technische. Die Datenautobahn für Industriedaten muss zwingend sicher sein. Es ist von zentraler Bedeutung, dass die Hersteller hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen.

Ob der chinesische Telekomausrüster Huawei am Ausbau des neuen superschnellen Mobilfunkstandards 5G in Deutschland teilnehmen darf, bleibt zu klären. Huawei steht im Verdacht, seine Tätigkeit zur Spionage für China zu missbrauchen.

Quelle: Schwarzwälder Bote
 

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